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Darmstadt, 31.07.2007

Früherkennung von Herzfehlern bei Neugeborenen

Eines von 100 neugeborenen Kindern kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Angeborene Herzfehler gehören damit zu den häufigsten lebensbedrohlichen Erkrankungen im Kindesalter. Eine zuverlässige Diagnose angeborener Herzfehler - und damit eine frühzeitige Therapie - bietet die Ultraschalluntersuchung durch einen Kinderkardiologen. Das Marienhospital Darmstadt als Geburtsklinik bietet ab 1. August 2007 gemeinsam mit dem Kinderkardiologen Dr. Elmo Feil eine Herz - Ultraschalluntersuchung für Babys an, die im Marienhospital geboren werden. Diese Reihen - Ultraschalluntersuchung (Screening) ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Die Teilnahme an diesem Screening ist freiwillig und kostenlos.

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PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 26.04.2007

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Voruntersuchung auf Herzfehler

Einmaliges Projekt in Darmstadt

h.r. DARMSTADT. In Hessen gibt es acht Kinderkardiologen. Einer davon ist der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Elmo Feil, der seine Praxis auf dem Gelände des Darmstädter Marienhospitals hat. Bisher hat Feil seine kleinen Patienten auf mögliche Defekte erst untersucht, wenn sie wegen des Verdachts auf einen angeborenen Herzfehler zu ihm überwiesen wurden. Von August an wird er sich jedoch alle Jungen und Mädchen, die im Marienhospital das Licht der Welt eibticken, auf eine mögliche Missbildung genauer ansehen. Denn das christliche Krankenhaus führt als erstes Hospital in Deutschland eine solche generelle Voruntersuchung ein

Das Pilotprojekt zur Früherkennung zur Früherkennung von Herzfehlern soll zunächst ein halbes Jahr laufen. Nach einer Analyse müsse dann entschieden werden, wie es weitergehe, sagte gestern Schwester Liberata Ricker. die Leiterin des Marienhospitals. Ricker hofft auf eine finanzielle Förderung der Pilotstudie durch das Soziahninisterium, will aber das Screening-Programm auch dann beginnen, wenn das Land keine Unterstützung gewährt. Dann werde man die Kosten während der Versuchsphase über den Sozialfonds des Hospitals tragen.

Herzfehler und Gefäßanomalien gehören, wie Feil erläuterte, zu denn häufigsten lebensbedrohlichen Missbildungen. Etwa jedes 100. Neugeborene sei davon betroffen. Allerdings sei dies nach der Geburt nur schwer zu erkennen. Selbst Kinder mit Herzdefekt können im Mutterleib prachtvoll gedeien, da es über die Nabelschnur an den Organismus der Mutter angeschlossen sei. Es komme dann vollentwickelt und scheinbar kerngesung auf die Welt.

Nur bei etwa 10 Prozent sei die Erkrankung mit den derzeit praktizierten Methoden in den ersten vier Wochen klar zu diagnostizieren, sei es, weil Herzgeräusche zu hören seien, die Kinder blau anliefen oder Trinkschwäche zeigten. Weiter klinische Untersuchungen führen Feil zufolge in den Krankenhäusern dazu, dass bis zu 75 Prozent der Fälle vor der Entlassung aus dem Wochenbett erfasst werden. Mindestens zehn Prozent der Jungen und Mädchen würden aber erst zu Hause auffällig. Dies jedoch sei fatal, da die Kinder oft zu spät zur Behandlung gebracht würden. Rechtzeitig entdeckt, könne beim Stand der Technik fast jeder Herzfehler operiert oder der Gesundheitszustand des Patienten deutlich verbessert werden.

Im Marienhospital will Feil durch den Einsatz der "Farbdoppler-Echokardiographie", die ohne Nebenwirkungen ist, aber eine sichere Diagnose erlaubt, beispielhaft zeigen, dass eine solche Vorsorgeuntersuchung nicht nur medizinisch von großem Vorteil ist, sondern sich für die Krankenkassen auch finanziell auszahlt. Der Leitende Arzt des Marienhospitals, Manfred Klein, zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Nachweis auch in der kurzen Laufzeit des Projekts gelingen kann.

Das Darmstädter Krankenhaus hat sich für das Pilotvorhaben angeboten, da es zu den führenden Geburtskliniken in Südhessen zählt. Im vergangenen Jahr wurden dort 1320 Kinder geboren. Es ist somit ein Bevölkerungsquerschnitt gegeben, der eine wissenschaftliche Auswertung mit zuverlässigen Schlüssen begünstigt. Statistisch gesehen, bedeutet das Screening-Programm für das Hospital, dass dort zwei Kinder jedes Jahr vor dem bislang unvermeidlichen Herztod gerettet werden könnten.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 25.04.2007

Klein aber spitze: Das Marienhospital in Darmstadt
Steigende Nachfrage ist ungebrochen - Beliebt insbesondere als Geburtsklinik - Auch ambulante Behandlungen nehmen zu

Ungebrochener Beliebtheit in der Bevölkerung von Darmstadt und seinem Umland erfreut sich das Marienhospital in Darmstadt. Steigende Zahlen in fast allen Bereichen, in denen das Krankenhaus tätig ist, legte die Leiterin der Klinik, Schwester Liberata Ricker, auf einer Pressekonferenz am 25. April 2007 vor. Bekannt und beliebt ist das mit 120 Betten eher kleine Krankenhaus insbesondere als Geburtsklinik. "Wir werden in dem Bemühen nicht nachlassen, versicherte Schwester Liberata, Müttern bzw. Eltern in unserer Entbindungsstation eine Synthese aus angenehmer Atmosphäre und modernster medizinischer Ausstattung plus hervorragendem Personal zu bieten".

Als Beispiel für die gute und innovative Diagnosetechnik stellte der leitender Arzt Dr. Manfred Klein das neue Ultraschallgerät der Klinik vor, das nicht nur dreidimensionale Bilder zu zeigen imstande ist, sondern sogar Bewegungsabläufe des Kindes vor und während der Geburt in höchster Qualität liefern kann. Zusammen mit dem Kinderkardiologen Dr. Elmo Feil erläuterte Schwester Liberata das ab August anlaufende Projekt einer "Screening" genannten kardiologischen Reihenuntersuchung aller in dem Krankenhaus geborenen Kinder auf Herzfehler. Die auf modernster Ultraschall-Diagnose beruhende Untersuchung sei absolut ungefährlich, schmerzfrei und unschädlich, sagte Dr. Feil. Den meisten Eltern werde die Untersuchung Sicherheit bringen, dass ihr Kind ein gesundes Herz hat. Frühzeitig aufdecken und einer raschen Behandlung zuführen könne man die Kinder, die angeborene Herzfehler und Gefäßanomalien haben. Das betreffe etwa jedes 100. Neugeborene.

Dr. Elmo Feil, der als Konsiliararzt der Klinik verbunden ist und seine Praxis auf dem Klinikgelände eingerichtet hat, ist einer von acht Kinderkardiologen in Hessen und "einziger Kinderkardiologe zwischen Frankfurt und Heidelberg". Er verspricht sich von dem Projekt wesentlich sicherere Erkenntnisse zur Gesundheit des Herzens von Neugeborenen, als sie jetzt möglich sind. Mit den derzeit üblichen Vorsorgeuntersuchungen würden nur etwa ein Zehntel der tatsächlich vorliegenden Herzerkrankungen erkannt. Mit den geplanten Screening-Untersuchungen von Baby-Herzen könne zum Beispiel der "plötzliche Kindstod", vor dem viele Eltern Angst haben, ausgeschlossen werden. Schwester Liberata und Dr. Feil ist es gemeinsam gelungen, die hessische Sozialministerin Silke Lautenschlaäger für das Projekt zu interessieren, so dass es im August starten kann.

Das Marienhospital, das von den "Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" getragen wird und als korporatives Mitglied dem Caritasverband für die Diözese Mainz angehört, ist ein Belegkrankenhaus. Das bedeute, so erläuterte der leitende Arzt Dr. Manfred Klein, dass die behandelnden Ärztinnen und Ärzte frei praktizierten, ihre Behandlungen und Eingriffe aber im Marienhospital durchführten. Für die Patientinnen und Patienten habe das den Vorteil, dass sie durch den selben Arzt ihres Vertrauens, den sie sich ausgesucht haben, auch im Krankenhaus behandelt werden. Die Ärzte könnten auf erstklassige Diagnosegeräte in der Klinik zurückgreifen. Sie könnten das Marienhospital zur stationären Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten wählen und ebenso ambulante Operationen durchführen, die über die Möglichkeiten einer normalen Praxiseinrichtung hinausgehen. Die Belegärzte wünschten sich einen Ort, an dem die Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten gegeben sind, sagte Dr. Klein und betonte: "Das ist hier der Fall".

Derzeit behandelten neunzehn Belegärzte im Marienhospital: acht Gynäkologen, fünf Chirurgen, vier Internisten und zwei Anästhesisten. Die Belegärzte seien für ihre Patienten rund um die Uhr abrufbar. Darüber hinaus werde die Rund-um-die-Uhr-Versor-gung durch einen "nachgeordneten ärztlichen Dienst", meist Assistenzärzte, sichergestellt.

2006 seien zur stationären Behandlung 5551 Menschen im Marienhospital gewesen, sagte Schwester Liberata. Genau 1320 Kinder seien 2006 in der Klinik zur Welt gekommen. Das seien zwar weniger als im Vorjahr, entspreche aber dem Trend. Für 2007 sei die Zahl der Neugeborenen wieder stark zunehmend. Insgesamt seien 5893 ambulante Behandlungen im Jahr 2006 durchgeführt worden. Die Augenheilkunde habe dabei den deutlichsten Zuwachs von 2409 auf 2703 Fälle zu verzeichnen, gefolgt vom Bereich Röntgen und Endoskopie, in dem 2123 Patienten zur Diagnogeiim Marienhospital gewesen seien, 117 mehr als im Vorjahr. Zuwachsraten habe es auch in der Frauenheilkunde und in der Chirurgie gegeben, während die Fallzahlen in der Orthopädie und der Chemotherapie rückläufig gewesen seien. Die durchschnittliche Verweildauer bei stationären Eingriffen habe 5,4 Tage betragen.

J. Otto Weber
Der Bericht ist auch im Internet abrufbar: www.caritas-bistum-mainz.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 16.04.2007

Geburtstags-Ständchen für Papst Benedikt XVI.

IHans-Otto Rüger und Fritz Ehmke vom MGV Liederkranz 1863 e.V. Büttelborn übergaben am 07.04.07 an die Leiterin des Marienhospital Darmstadt, Schwester Liberata Ricker eine mit dem MGV Liederkranz Büttelborn produzierte CD. Auf dieser CD sind unter anderen ansprechenden Chorwerken drei Lieder zu hören, die Papst Benedikt auf einer eigenen, nicht veröffentlichen CD als Geburtstagsständchen übersandt wurden. Das sind: "Im Abendrot" von Franz Schubert, "Hörst du wie die Brunnen rauschen" von Clemens Brentano und "Schäfers Sonntagslied... Das ist der Tag des Herrn" von Konradin Kreutzer

Der Verkaufserlös der mit einem Fensterbild und einer Heiligenfigur aus dem Marienhospital Darmstadt geschmückten CD kommt zu gleichen Teilen dem Liederkranz und dem Waisenhaus in Abancay Peru zugute, das von dem Kath. Orden der Schwestern von der göttlichen Vorsehung Marienhospital, Darmstadt unterstützt wird.

Zu erhalten ist die CD für 10 Euro an der Pforte Marienhospital Darmstadt.

Fotos: Übergabe der CD CD Cover vorne CD Cover hinten


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 04.04.2007

Knuddelbären für kranke Kinder

Am 03.04 wurde das Marienhospital von Frau Oelmayer von der Stiftung Kinderhilfe in Begleitung von Herrn Dipl. Ing. Jürgen Reliing besucht, Anlass war die Ubereichung einer großen Tüte gefüllt mit Knuddelbären.

Plagt Dich mein Kind ein kleiner Schmerz
dann drück mich nur ganz fest ans Herz.
Du fühlst es gleich wie wohl das tut,
und alles wird gleich wieder gut.

Das war eine große Überraschung für die behandelnden Kinder, der kleine Tröster Ralphie der über die eine oder andere Kullerträne hinweghilft. Dipl. Ing. Jürgen Reiling hat dies ermöglicht mit einer finanziellen Unterstützung an den Verein Klnderhiife.

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PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 02.04.2007

(Frankfurter Rundschau)

Darmkrebs trifft oft Alte

Der Darmkrebsmonat März ist zu Ende. Was Patienten bei der Vorsorge erwartet und wie sie dem Darmkrebs vorbeugen können, erklärt Chirurg Andreas Strack, Teilnehmer der Veranstaltung zum Thema Darmkrebs tm Marienhospital.

Frankfurter Rundschau: Herr Strack, wie haben die Darmstädter die Veranstaltung zum Thema Darmkrebs angenommen?

Andreas Strack: Das Patientenforum im Marienhospital war sehr gut besucht. Es waren etwa 100 Interessierte vor Ort. Das Interesse am Thema ist auf jeden Fall gewachsen. Das ist wichtig, denn zurzeit nehmen etwa nur 12 Prozent der Bevölkerung an der Vorsorge teil.

Nach Aussage der Krebshilfe erkranken in Deutschland jährlich über 70000 Menschen an Darmkrehs. Diskussionsthema ist er aber erst seit ein paar Jahren. Hat es immer schon viele Darmkrebsfälle gegeben?

Darmkrebs ist eigentlich eine Erkrankung des höheren Alters. Da die Bevölkerung zunehmend älter wird, erklärt das wahrscheinlich, dass er häufiger auftritt. Aber auch jüngere Menschen erkranken. Mein jüngster Patient war 35 Jahre alt. Die besser gewordenen Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten haben sicher dazu beigetragen, dass die Erkrankung mehr beachtet wird. Und nicht zuletzt die Aufklärungskampagnen vergangener Jahre.

Wie sieht die Vorsorge aus?

Füher hat man Stuhlproben auf verborgenes Blut untersucht. Huete schauen wir uns den Darm mit einer Spiegelung an. Dafür muss der Patient seinen Darm vollständig reinigen, üblicherweise trinkt er dazu eine Salzlösung.

Das war dann schon der unangenehme Teil. Von der Darmspiegelung selbst bekommt der Patent nichts mit. wir versetzen ihn mit einem Narkosemittel in einen Tiefschlaf Dann fuhren wir ein flexibles Endoskop ein. Das ist ein Schlauch, etwa so dick wie ein Zeigefinger, bis 1,60 Meter lang. Damit fahrern wir den Darm ab. Wenn alles klappt dauert das nur 15 Minuten.

Gibt es beider Vorsorge zukünftig neue Methoden?

Möglicherweise wird die Kapsel-Erdeskopie in den nächsten Jahren bei der Vorsorge genutzt. Dazu schlucken Patienten eine kleine Kamera als Kapsel, die Aufnahmen aus dem Dickdarm liefert. Ich halte die Methode bei der Darmkrebsvorsorge für nicht allzu geeignet, denn wir können dann keine Gewebeproben mehr entnehmen. Bislang untersuchen wir mit dieser Endoskopie nur den Dünndarm. Wenn der von Krebszellen befallen ist, ist das sehr ungewöhnlich. Darmkrebs betrifft in erster Linie den Dickdarm.

Kann man Krebs vorbeugen?

Risiken sind einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol und Nikotin. Vor Darmkrebs schützen eine ausgewogene Ernährung und Sport. Statt rotes Fleisch sollte man weißes essen.

Interview: Alexandra Nießen
www.darmspezialisten.de


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 01.04.2007

(Lakritz - Das Magazin für Kinder und Eltern)

Klinik oder Hausgeburt?

Früher war die Hausgeburt üblich.
Heute kommen in Deutschland circa 97 Prozent aller Kinder in einer Klinik zur Welt.
Ist das der beste Ort für eine Entbindung?

Eigentlich ist die Geburt ein ganz natürlicher Vorgang, der im Prinzip ohne Eingreifen der Medizin stattfinden könnte. Aber eine Geburt kann sowohl für die Mutter als auch für das Kind zum Risiko werden. Während früher relativ häufig Frauen bei einer Entbindung starben, ist dies heute nur noch selten der Fall. Ebenso kommt es zum Glück viel seltener vor, dass ein Säugling seine Geburt nicht überlebt oder eine Behinderung zurückbehält.

Weil in Kliniken die medizinische Versorgung am besten gewährleistet ist, raten viele Ärzte generell zu einer Entbindung im Krankenhaus. Frauen sehen jedoch auch die Nachteile: keine private Atmosphäre, Schichtdienst bei den Hebammen, mehrere Geburten finden parallel statt. Einige Frauen entscheiden sich deshalb für eine Hausgeburt oder ein Geburtshaus. Sie fühlen sich vertrauter und geschützter, unter anderem weil sie die Hebamme vorher aussuchen können. "Die Vor- und Nachteile jedes Geburtsortes sollte jede Frau sorgfältig abwägen. Bei einer Klinikgeburt sind die Eingriffsmöglichkeiten in jedem Fall besser", sagt dazu Christina Kurz, leitende Hebamme des Marienhospitals in Darmstadt. Entscheidend sei, meint sie, dass sich eine Frau gut aufgehoben fühlt. Das Marienhospital hat in Bezug auf eine angenehme Atmosphäre schon viel getan. Der Kreißsaal macht keinen sterilen Eindruck, sondern signalisiert "umsorgt werden". Trotzdem steht die medizinische Technik schnell parat. Wenn dagegen bei einer Hausgeburt oder im Geburtshaus unvorhergesehene Komplikationen auftreten, geht immer Zeit für den Transport in die Klinik verloren. Bei vorhersehbaren Schwierigkeiten sollte die Entbindung immer in einer Klinik stattfinden, rät die leitende Hebamme. Dazu zählen Lageanomalien oder eine bekannte Erkrankung des Kindes, falscher Sitz der Plazenta, Mehrlingsgeburten, Erkrankungen der Mutter wie Bluthochdruck oder Diabetes. "Schwangere sollten die Vorsorgeuntersuchungen nicht versäumen und schon frühzeitig Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen", rät Christina Kurz.

Sigrid Oldendorf. Für den Beitrag "Klinik- oder Hausgeburt" hat sie eine Hebamme des Marienhospitals interviewt.

INFORMATIONEN
Werdende Eltern können sich im Marienhospital regelmäßig über Geburtshilfe informieren. Frauen- und Kinderärzte, Hebammen sowie Kinderkrankenschwestern und Krankengymnastinnen geben einen umfassenden Überblick über den Ablauf der Geburt und die weitere Versorgung von Mutter und Kind. Anschließend stehen die Experten für Fragen zur Verfügung.

Die Infoabende für Geburtshilfe finden mittwochs, jeweils um 18 Uhr statt. Die nächsten Termine sind: 11. April, 9. Mai, 13. Juni und 11. Juli. Weitere Info Tel. 06151-406-0 oder 06151406-400.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 29.03.2007

Ärzte-Sextett informiert über Darmkrebs
Volles Haus beim Vortragsabend im Marienhospital

Darmstadt - "Deutschland gegen Darmkrebs" - das Thema führte trotz Sonnenschein und Fußball im Fernsehen 130 Menschen am gestrigen Mittwoch (28.3.) in den Fortbildungsraum des Marienhospitals. Sechs Ärzte, die alle in Darmstadt praktizieren, informierten von 19 bis 21. 30 Uhr über Vorbeugung, Diagnose und Behandlung einer Erkrankung, die jährlich in Deutschland 71.000 Menschen neu betrifft und für 29.000 die Todesursache ist.

Prof. Dr. med. Harald Hoensch vom Marienhospital sprach zum Thema Vorbeugung durch Wirkstoffe aus Obst und Gemüse. Grüner Tee, Petersilie, Äpfel und Zwiebeln enthalten z. B. schützende Pflanzenstoffe. Um diese kontrolliert zu sich zu nehmen, können Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Alternative sein. Prof. Hoensch geht davon aus, dass mit gesunder Ernährung, gesundem Lebensstil und dem Halten des Normalgewichts 50 Prozent der Krebsfälle vermeidbar wären.

Dr. med. Ulrich Ehrle, Gastroenterologe und stellvertretender ärztlicher Leiter des Marienhospitals, erläuterte den Zuhörern die Diagnosemethoden wie Okkultbluttest, Darmspiegelung, Kapselendoskopie; Blutuntersuchung auf Tumormarker. Ärzte favorisieren die Darmspiegelung, da sie die genauesten Ergebnisse liefert und sofort bei der Untersuchung Gewebeproben entnommen und Polypen, aus denen sich Krebs entwickeln kann, abgetragen werden können. Eindringlich legte er weiter dar, dass im Frühstadium über 90 Prozent der Dickdarmkrebsfälle heilbar sind, während die Rate in fortgeschritteneren Stadien dramatisch sinkt. Er appellierte, die Unannehmlichkeiten der Untersuchung auf sich zu nehmen, und wenigstens ab 55 Jahre, wenn die Krankenkassen eine Darmspiegelung bezahlen, zum Arzt zu gehen.

Weitere Vorträge befassten sich mit der Behandlung eines bereits entstandenen Darmkrebses. Dr. med. Andreas Strack vom Marienhospital erklärte die kurativen Methoden, was meist Entfernung eines Darmabschnittes bedeutet, sowie die palliativen Eingriffe, die das Leiden nur noch lindern können und vor allem einen Darmverschluss verhindern sollen. Prof. Dr. med. Wolfgang Wahl vom Elisabethenstift ging anschließend auf die spezielle Situation beim Rektumkarzinom ein.

Bei Krebs im untersten Darmabschnitt, in dem die meisten Tumore vorkommen, ist es über die Jahre durch Verbesserung der Operationsmethoden immer häufiger möglich, die Kontinenz zu erhalten. Früher war der künstliche Darmausgang meist unvermeidlich. Auch ist inzwischen eine Entwicklung hin zu minimal invasiven Operationstechniken zu beobachten.

Dr. med. Georgi Kojouharoff, der eine Praxis für internistische Onkologie betreibt, legte dar, wie in der Nachsorge durch Chemotherapie die Überlebenschancen um bis zu 25 Prozent verbessert werden können. Dr. med. Holger Born vom Klinikum Darmstadt sprach über Strahlentherapie. Diese wird außer in der Nachsorge zunehmend auch vorbereitend eingesetzt, z.B. um den Tumor vor einer Operation zu verkleinern.

Rückfragen an: Postina Public Relations, Telefon 06257/507990, E-Mail office@postina-pr.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 19. 03. 2007

Deutschland gegen Darmkrebs

"Deutschland gegen Darmkrebs" - unter diesem Titel findet am Mittwoch, 28. März 2007 von 19 bis 21 Uhr im Fortbildungsraum (5. OG) des Marienhospitals, Martinspfad 72, ein Arzt-Patienten-Seminar statt. Sechs Ärzte, die alle in Darmstadt praktizieren, informieren mit jeweils 15-minütigen Vorträgen über die Entstehung, Diagnose, Vermeidung und Behandlung von Darmkrebs, und stehen auch für Fragen zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Harald Hoensch vom Marienhospital informiert über Nahrungsergänzungsmittel zur Prävention. Sein Kollege Dr. med. Ulrich Ehrle spricht zum Thema Diagnostik. Die operativen Verfahren der Behandlung stellen Prof. Dr. med. Wolfgang Wahl vom Elisabethenstift und Dr. med. Andreas Strack vom Marienhospital vor. Beim Vortrag von Dr. med. Georgi Kojouharoff, Praxis Internistische Onkologie, geht es um Chemotherapie, und Dr. med. Holger Born vom Klinikum Darmstadt erklärt, welche Möglichkeiten die Strahlentherapie bietet.

Darmkrebs wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Dabei gibt es die Früherkennung durch einen einfachen Test - eine Stuhlprobe wird auf verborgenes Blut untersucht - und die Darmspiegelung, die die zuverlässigsten Ergebnisse liefert. Früh erkannt ist die Behandlung viel einfacher und hat eine fast 100- prozentige Erfolgsquote. Angehörige von Darmkrebs-Patienten sollten die Untersuchungen schon in jungen Jahren vornehmen lassen. Mediziner raten ab einem Alter von 50 Jahren allen, die angebotenen Untersuchungen wahrzunehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Rückfragen an:
Postina Public Relations
Telefon 06257/507990, E-Mail: office@postina-pr.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 02.03.2007

Patientenforum im Marienhospital: Plastische Chirurgie für Erwachsene und Kinder

Darmstadt - Die Chancen der plastischen Chirurgie stellt der Plasti- sche Chirurg und Facharzt für Chirurgie, Dr. Roman Fenkl, auf dem nächsten "Patientenforum im Marienhospital" am Mittwoch, 7. März, vor. Unter anderem informiert er über moderne Techniken zur Augenlidstraffung und erklärt, wie bei Kindern und Erwachsenen übermäßig abstehende Ohren angelegt werden können.

Darüber hinaus stellt Dr. Fenkl die neuesten Operationstechniken für Nasenkorrekturen sowie für die Brustverkleinerung und Bruststraffung vor. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf den "Inneren BH" aus Eigengewebe, bei dem die Brust mit einem Teil des Gewebes, das bei den etablierten Operationsverfahren bisher weggeschnitten wurde, von innen zusätzlich stabilisiert wird.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Postina Public Relations,
Telefon 06257/507990, E-Mail office@postina-pr.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 04.04.2007

Knuddelbären für kranke Kinder

Am 03.04 wurde das Marienhospital von Frau Oelmayer von der Stiftung Kinderhilfe in Begleitung von Herrn Dipl. Ing. Jürgen Reliing besucht, Anlass war die Ubereichung einer großen Tüte gefüllt mit Knuddelbären.

Plagt Dich mein Kind ein kleiner Schmerz
dann drück mich nur ganz fest ans Herz.
Du fühlst es gleich wie wohl das tut,
und alles wird gleich wieder gut.

Das war eine große Überraschung für die behandelnden Kinder, der kleine Tröster Ralphie der über die eine oder andere Kullerträne hinweghilft. Dipl. Ing. Jürgen Reiling hat dies ermöglicht mit einer finanziellen Unterstützung an den Verein Klnderhiife.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 19. 02. 2007

CD des MGV Liederkranz

Am Samstag den 3. Februar 2007 wurde Schwester Liberata Ricker, der Leiterin des Marienhospitals Darmstadt, die CD des MGV Liederkranz 1863 e.V. Büttelborn von den Herren Fritz Ehmke und Hans-Otto Rüger überreicht.

Die CD mit den Kirchenwerken ist Papst Benedikt dem XVI gewidmet. Der Verkauserlös geht an den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder e.V. Darmstadt

Die CD kann in der Geschäftsstelle des Vereins für krebs und chronisch kranke Kinder e.V. Darmstadt für Euro 10 erworben werden: Grubertsr. 26; 64289 Darmstadt, Tel.: 06151/ 971341

CD-Cover CD-Rückseite Foto 1 Foto 2 Foto 3 Foto 4


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 16. 02. 2007

Prof. Dr. Hoensch Fellow der amerikanischen gastroenterologischen Vereinigung

Prof. Dr. Hoensch ist mit Wirkung zum 19. Mai 2007 zum Fellow der amerikanischen gastroenterologischen Vereinigung ernannt worden.

Urkunde


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 13.01.2007

(Frankfurter Rundschau)

Jahresvorschau

SCHWESTER LIBERATA RICKER, Krankenhausleitung des Marienhospitals Darmstadt: "Meine Wünsche für 2007 richten sich an die Gesundheitspolitik: Zuerst wünsche ich mir, dass wir in Deutschland eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten bei weniger Bürokratie erhalten können. Die Gesundheitsreform in ihrer derzeitigen Verfassung möge keine Gesetzeskraft erlangen, da sie zwangsläufig in die Staatsmedizin führt. Dadurch kommt der Maßstab für Menschlichkeit in der Patientenversorgung abhanden. Der Staat soll nicht den Eindruck erwecken, für alles und jeden zuständig zu sein. Weiterhin darf die Ethik in der Krankenhausversorgung nicht unter einer der Ökonomie verpflichteten Gesundheitspolitik leiden.

Mein Wunsch als Leiterin eines christlichen Krankenhauses ist, dass Liebe, Ausdauer und Zuversicht die Grundlagen unseres Handelns bleiben, da soziales Wirken nicht durch staatliches und politisches Geschehen eingeschränkt werden sollte."

BILD: ANDREAS ARNOLD


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 03.01.2007

(Darmstädter Echo)

Mäuseblick auf das himmlische Kind

Krippenkunst - Im Marienhospital präsentiert ein Monumentalensemble nach spanischer Tradition biblische Landschaften

VON BERIT PAFLIK

Die Mäuse recken interessiert die Nasen nach vorne. Vor ihnen liegt ein Kind in der Krippe, mit Vater und Mutter an seiner Seite. Jesus, Maria, Josef. Strahlend, hell erleuchtet, schon auf den ersten Blick groß in ihrer Symbolkraft. Kaum fingernagelklein dagegen sind die neugierigen Nager, drücken sich in einen dunklen Winkel und sind für die Geschichte nicht wirklich von Bedeutung. Und doch sind sie es, die das besondere dieser Krippenszene im Marienhospital ausmachen. Zusammen mit einem Stapel Melonen, einem properen Schwein, einem hölzernen Schöpfrad. Und mehr als hundert weiteren tönernen Figuren.

Was sich da im ersten Stock des Marienhospitals gleich hinter der Kapelle auf eine Fläche von fast 15 Quadratmeter dehnt und streckt, ist eine biblische Landschaft von theatralischem Ausmaß. Wie eine Kulisse wölben sich Hügel und Täler, würfeln sich die Häuser eines orientalischen Dorfes an den Felsvorsprüngen empor, thront drohend Herodes' Tempel, plätschert gar ein Stück des Jordan-Flusses en miniature.

Lebendig wie ein Bilderteppich haben Jose Luis Molina und seine Frau Ursula ihr ganz persönliches Krippenensemble erschaffen und mit Mann und Maus bevölkert. "Man soll sich in die Szenerie vertiefen, dabei auch über die Weihnachtsgeschichte meditieren können", wünscht sich Jose Luis Molina vom Betrachter.

Zum vierten Mal präsentieren die Molinas ihre Krippe im Marienhospital. Und die Besucher - rund 1000 kamen alleine im vergangenen Jahr - können in dem selbst gebastelten Ensemble fast lesen wie in der Bibel. Kaum eine Szene des Weihnachtswunders fehlt, vom Verkündigungsengel, der Maria Jesu' Geburt ankündigt bis zu den Kindermördern des Herodes, vom Stall von Bethlehem bis zur Flucht mit Kind und Esel nach Ägypten. Begonnen hatte die ganz persönliche Krippengeschichte der Molinas vor mehr als 20 Jahren; als das Ehepaar eine handelsübliche Krippe auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt erstand.

Sie ist auch heute noch das Herzstück des Jahr für Jahr weiter wachsenden Ensembles. Doch sind die ursprünglichen Figuren längst Künstlerarbeiten aus Spanien gewichen, die das Darmstädter Ehepaar regelmäßig aus der Heimat von Jose Luis Molina in der Provinz Murcia mitbringt.

Täglich ist Besuchszeit im Stall von Bethlehem

Denn in Spanien hat, erzählt Molina, der Krippenbau Jahrhunderte lange Tradition. Die Familien organisieren sich sogar in speziellen Vereinen, um ihre Prachtbauten gemeinsam zu gestalten. Was die Molinas durchaus auch gern in Darmstadt einführen würden. Wenn sie Gleichgesinnte finden, die statt an Modelleisenbahn-Umgebungen lieber an biblischen Landschaften basteln.

Oberin Liberata Ricker vom Marienhospital hatte vor einigen Jahren die Molina-Krippe bei dem Ehepaar zu Hause gesehen und spontan eine öffentliche Aufstellung im Marienhospital angeboten. Seither ist das Ensemble täglich von 14 bis 17 Uhr dort zu sehen, immer von Heiligabend bis Maria Lichtmess am 2. Februar.

Alle zehn Minuten wird es Heilige Nacht

Und der Elektroniker Molina hat das Weihnachtwunder dafür auch gleich ins rechte Licht gesetzt. Ein meterlanges Kabelgewirr, unterm Tisch verborgen, lässt es alle zehn Minuten Heilige Nacht werden: Unterm blinkenden Sternenhimmel strahlt der Jesusknabe, flackern die wärmenden Feuer in den Häusern und Höhlen, bevor ein neuer Tag beginnt, das Wasserrad am Lauf des Jordan geschäftig schaufelt und die Schafe im Kreis tanzen.

Rund 120 Stunden brauche es für den Aufbau, schätzen die Molinas, die jedes Jahr eine neue Landschaft erschaffen aus Tapete, Gips und Leim und sie anschließend liebevoll mit Marktständen, Tieren und Figuren bestücken. Rund sechs Wochen erstrahlt alles unter Wattewolken, bevor das himmlische Kind samt Zubehör wieder auf dem heimischen Speicher verschwindet. Und auch die letzte Maus wieder in ihre Kiste gesperrt ist.

FOTO: ROMAN GRÖSSER
Detailverliebt: Nicht nur himmlische Szenen, sondern auch ein Stück handfester Lebensalltag spiegelt sich in der Krippenlandschaft im Marienhospital wieder, etwa vor einer Bäckerstube.

FOTO: ROMAN GRÖSSER
Eine biblische Theaterkulisse hat Ursula Molina (rechts im Bild mit Oberin Liberata Ricker vom Marienhospital) mit ihrem Mann Jose Luis geschaffen, um die Weihnachtsgeschichte in Szenel zu setzen. Die Krippe, die rund 15 Quadratmeter Raum einnimmt, ist noch bis Februar täglich im Marienhospital zu sehen und gehört auch zu den Höhepunkten beim Krippenbummel am Sonntag (7.), den 35 Darmstädter Kirchen organisieren. Traditionell werden die meisten Krippen am Dreikönigstag, dem 6. Januar, um die Figuren der Heiligen Drei Könige ergänzt.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 03.01.2007

(Darmstädter Echo)

Darmstädter Krippenbummel

Zum Ausklang der Weihnachtszeit öffnen 35 Kirchen

Zum Ende der Weihnachtszeit die Krippen anzuschauen, die in Kirchen und Kapellen aufgebaut sind, dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt am Sonntag (7.) von 14 bis 17 Uhr ein. Es ist bereits das achtzehnte Mal, und inzwischen sind es, bei ständig wachsender Zahl, 35 Krippen, die in Darmstadt bei besinnlicher Stimmung auf Besucher warten. Folgende Krippen sind zu sehen:

In Eberstadt: St. Georg, Stockhausenweg 50; Ev. Gemeinde Eberstadt-Süd, Stresemannstraße 1; Dreifaltigkeitskirche, Heidelberger Landstraße 307; St. Josef, Schwanenstraße 56; Christuskirche, Hei delberger Landstraße 155; Marienschwestern, Heidelberger Landstraße 107; St. Petrus Canisius, Heinrich-Delp-Straße 235.

Im Süden der Stadt: Matthäuskirche, Heimstättenweg 77-79; HI. Kreuz, Heimstättenweg 102; Andreasgemeinde, Paul-Wagner-Straße 70; Marienhospital, Martinspfad 72; Bessunger Kirche, Am Kapellberg 2; Liebfrauenkirche, KlappacherStraße 46; Pauluskirche, Niebergallweg 20, Südostgemeinde, Herdweg 122.

Weiterhin: Stiftskirche, Erbacher Straße/Stiftstraße; Kapelle St. Josef, Nieder-Ramstädter Straße 30; Stadtkirche, An der Stadtkirche; St. Ludwig, Wilhelminenplatz 9; Friedenskirche, Hindenburgstraße/ Hügelstraße; Paul-Gerhardt-Gemeinde, Rabenaustraße 43; St. Fidelis, Feldbergstraße 27; Johanneskirche, Johannesplatz; St. Elisabeth, Schlossgartenplatz 3; Michaelskirche, Liebfrauenstraße 6; Projektstelle 30+, Liebfrauenstraße 12; Martinskirche, Riegerplatz;Thomasgemeinde, Flotowstraße 29.

In Kranichstein: Kleine Kirche am See, Jägertorstraße 210; St. Jakobus, Bartningstraße 40; Philippuskirche, Bärtningstraße 42; Schlosskapelle Kranichstein.

In Arheilgen: Kreuzkirche, Jakob-Jung-Straße 29; HI. Geist, Zöllerstraße 3; Auferstehungskirche, Messeler Straße 31.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 02.01.2007

(Frankfurter Rundschau)

Neujahrsbabys wären besser im alten Jahr zur Welt gekommen

Geringverdienerhaben nichts vom neuen Elterngeld/ Trotz Bonus geht der Mann arbeiten und die Frau bleibt zu Hause

In den ersten Stunden des neuen Jahres kamen gestern viele Babys auf die Welt. Florine war um 1.25 Uhr im Marienhospital die erste. Ihrer Mutter wäre eine Geburt im alten Jahr lieber gewesen, weil sie dann mehr Geld vom Staat bekommen hätte. Auch Firat soll wegen knapper Kasse das letzte Kind der Familie Siringül bleiben.

DARMSTADT - Florine Zorn wiegt bei ihrer Geburt 3320 Gramm, ist 50 Zentimeter lang und weil sie drei Tage zu spät kommt, müssen ihre Eltern auf 3600 Euro verzichten. "Ich hätte gerne das Erziehungsgeld gehabt"; sagt Mutter Yvonne Zorn, "denn jetzt kriege ich nur die Hälfte." Seit gestern ersetzt das Elterngeld das Erziehungsgeld.

Mütter und Väter erhalten nun 67 Prozent ihres Nettolohns, wenn sie ihr Kind betreuen, statt ihrem Beruf nachzugehen. Bis zu 1800 Euro im Monat sind maximal drin.

"Leute, die richtig gut verdienen, fahren natürlich besser damit`; sagt Yvonne Zorn. Weil die Arzthelferin jedoch auf 400-Euro Basis arbeitet, bekommt sie nur den Mindestsatz von 300 Euro. "Jetzt werden die, die weniger verdienen, weniger gefördert`; sagt Zorn. "Das ist ungerecht."

Nach dem alten Gesetz hätte Zorn zwar auch nur 300 Euro Erziehungsgeld bekommen - allerdings zwei Jahre lang, statt wie jetzt nur noch ein Jahr. Jedoch könnte Familie Zorn zwei zusätzliche Monate Geld bekommen, wenn der Vater in dieser Zeit zu Hause bleibt. "Das kommt gar nicht in Frage`; sagt Yvonne Zorn. "Der ist ja der Hauptverdiener."

Zorn will möglichst schnell selber wieder arbeiten gehen. Nicht nur wegen des Einkommens, sondern auch um wieder aus dem Haus zu kommen. Doch da gibt es noch ein weiteres Problem. "Ohne Betreuungsplätze kann man nicht arbeiten gehen." Ihre erste Tochter habe sie schon vor über einem Jahr in allen Kindertagesstätten in der Umgebung angemeldet. "Bis heute hat noch niemand zurückgerufen."

Florine soll jetzt das letzte Kind bleiben. "Wer weiß, was noch auf uns zu kommt"; sagt Zorn. "Wenn jemand von uns krank wird ...": Zoobesuche seien zu fünft kaum zu bezahlen. Auch wenn die Kinder später einmal studieren wollten, sei es besser, wenn es nur zwei seien, als wenn noch ein drittes dazukäme.

Familie Brohm hätte von der neuen Regelung profitiert. Doch Wilko wollte schon an Silvester raus. Vorausberechnet war der 3. Januar. "Hauptsache gesund," sagt Mutter Petra. "Wir haben das Kind schon geplant, als das Elterngeld noch gar nicht im Gespräch war", ergänzt Vater Meik. Sonst hätten sie das Kindermachen wahrscheinlich um ein paar Wochen verschoben.

Vater kann nicht daheimbleiben

Die Zusatzmonate hätten sie aber nicht in Anspruch genommen. Meik Brohm arbeitet als Bankkaufmann. "Da kann ich es mir gar nicht leisten, zwei Monate zu fehlen`; sagt der zweifache Vater. "Ich versuche natürlich, so viel Zeitwie möglich mit meinen Kinder zu verbringen, aber überhaupt nicht mehr arbeiten zu gehen, wäre eine zu starke finanzielle Belastung".

Ali Siringül ist der zweite neue Vater in der Neujahrsnacht im Marienhospital. "Ich arbeite und meine Frau ist Hausfrau." Auch sie bekommt jetzt weniger Geld als für das erste Kind. Was der Familie bliebe, wenn er das Kind betreuen würde, weiß er nicht. Von Politik, sagt er, hat er keine Ahnung. "Aber wenn ich zu Hause bleibe, haben wir noch weniger." Siringül kommt aus der Türkei und hat dort sieben Geschwister. Gerne hätte er auch fünf, sechs Kinder. Das sei in der Türkei ganz normal. "Aber in Deutschland mit einem Lohn vier Personen zu ernähren, ist schwierig." Weitere Kinder sind deshalb nicht geplant. Schon Firat belastet das Konto. "Aber Kinder sind wichtiger als Geld`; ~ sagt Siringül. "Ohne Kinder wäre die Welt nichts."

SEBASTIAN WEISSGERBER

FOTO 1: ANDREAS ARNOLD
FOTO 2: ANDREAS ARNOLD


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 02.01.2007

(Darmstädter Echo)

Das erste Baby im neuen Jahr

Das erste Baby des neuen Jahres heißt Florine, ist 50 Zentimeter groß und wiegt 3320 Gramm. Das Mädchen kam um 1.25 Uhr im Marienhospital zur Welt. Auf dem Foto freut sich neben der stolzen Mutter Yvonne Zaniko auch Tochter Aliya, die selbst fast ein Neujahrsbaby geworden wäre: Sie wird am heutigen 2. Januar drei Jahre alt.

FOTO: ROMAN GRÖSSER


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 29. 12. 2006

Vortrag: "Notfälle im Kindesalter"

Im Rahmen des Patientenforums finden am Mittwoch, den 24. Januar 2007 und am Mittwoch, den 20. Juni 2007 Vorträge zum Thema "Notfälle im Kindesalter" statt. Es referiert Herr Dr. med. Matthias Hachmann, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es wird ein Unkostenbetrag von jeweils 5 Euro erhoben.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 08. Dezember 2006

Marienhospital ehrt Mitarbeiter

Darmstadt - Auf der Weihnachtsfeier des Marienhospitals haben die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker und der Leitende Arzt Dr. Manfred Klein gestern (7.) 16 langjährige Mitarbeiter geehrt. Seit 25 Jahren arbeiten Walter Hogen (Kodierfachkraft), Anna Zager (Mitarbeiterin in der Waschküche), Nevenka Tomic (Krankenpflegehelferin) und Christiane Holton (Stationsleiterin) im Marienhospital. Dafür wurden sie mit der goldenen Ehrennadel des Caritasverbandes ausgezeichnet.

Für ihre 15-jährige Tätigkeit erhielten Claudia Harr (Krankengymnastin), Martina Praast, Danuta Reichel-Kaniak, Helga Oezener und Alena Razl (alle Krankenschwestern), Judith Herlt (Hebamme), Hermann Holstinsky (Mitarbeiter im Hol- und Bringdienst), Elvira Heil (Beiköchin), Martina Scholz (Kinderkrankenschwester), Christel Christ und Inge Hedderich (beide Mitarbeiterinnen in der Patientenaufnahme), sowie Jana Banschuss (Krankenschwester) die silberne Ehrennadel des Caritasverbandes.

Rückfragen an: Postina Public Relations, Telefon 06257/507990, E-Mail office@postina-pr.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 2. November 2006

Patientenforum im Marienhospital: Plastische Chirugie im Marienhospital

Darmstadt - Die Chancen der plastischen Chirurgie stellt der Plastische Chirurg und Facharzt für Chirurgie, Dr. Roman Fenkl, auf dem nächsten Patientenforum im Marienhospital am Donnerstag den 9. November, vor. Unter anderem informiert er über moderne Techniken zur Augenliedstraffung und erklärt, wie bei Kindern und Erwachsenen übermäßig abstehende Ohren angelegt werden können. Darüber hinaus stellt Dr. Fenkl die neusten Operationstechniken für Nasenkorrekturen sowie für die Brustverkleinerung und Bruststraffung vor. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf den "inneren BH" aus Eigengewebe, bei dem die Brust mit einem Teil des Gewebes, das bei den etablierten Operationsverfahren bisher weggeschnitten wurde, von innen zusätzlich stabilisiert wird.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals. Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 2. 11. 2006

Vortrag: Der vermeidbare Krebs

Im Rahmen des Magen-Darm-Tages 2006 findet am Samstag, den 4. November 2006 im Vortragssaal Marienhospital eine Informationsveranstalltung zu Krebs der Speiseröhre, des Magens, der Leber und des Darmes statt.

Die Veranstalltung beginnt um 10 Uhr und endet um 13 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 25.Oktober 2006

Patientenforum im Marienhospital: Volkskrankheit Sodbrennen

Darmstadt - Sodbrennen wird zur Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden darunter. Im schlimmsten Fall müssen die Patienten sogar operiert werden. Welche Ursachen Sodbrennen haben kann und welche Therapiemöglichkeiten bestehen, darüber informiert Dr. Andreas Strack, Facharzt für Chirurgie, am Mittwoch, 1. November, um 19 Uhr auf dem nächsten Patientenforum im Marienhospital zum Thema "Volkskrankheit Sodbrennen".

Der Experte stellt nicht nur medikamentöse Therapien vor, sondern zeigt auch mögliche Folgeerkrankungen des Sodbrennens auf. Außerdem geht Dr. Strack auf die neuesten Operationsverfahren ein - dazu gehören auch endoskopische Operationen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals. Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückfragen an: Postina Public Relations, Telefon 06257/507990, E-Mail office@postina-pr.de


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 20.10.2006

(Darmstädter Echo)

Medizinische Hilfe für Bedürftige

Marienhospital Darmstadt

Malteser Hilfsdienst versorgt ab 19. Oktober mittellose Einwanderer

Der Malteser Hilfsdienst hat am Marienhospital die Einrichtung "Malteser Migranten Medizin" für Einwanderer gegründet, die keine Krankenversicherung haben. Der ehemalige Leitende Arzt des Marienhospitals, Dr. Wolfgang Kauder, übernimmt ehrenamtlich ihre medizinische Betreuung. Die Praxis wird einmal wöchentlich, immer donnerstags von 9 bis 13 Uhr, ab 19. Oktober geöffnet sein.

Das Marienhospital stellt dafür mietfrei Praxisräume im Erdgeschoss des Krankenhauses zur Verfügung. Die Kosten für die Renovierung des kleinen Warteraums, eines Sprech- und Untersuchungszimmers und eines Büros hat Krankenhausleiterin Schwester Liberata Ricker übernommen. Dr. Kauder, der von seiner Ehefrau Anne unterstützt wird, kann Labor, Röntgen- und Endoskopieabteilung mitbenutzen. Für den Fall, dass ein Patient einen anderen Facharzt braucht, kann Kauder ihn an knapp 30 weitere Darmstädter Spezialisten aus allen medizinischen Bereichen überweisen. Darunter sind auch Belegärzte des Marienhospitals.

Die Malteser Migranten Medizin (MMM) wird ausschließlich aus Spenden finanziert. In Berlin und Köln gibt es bereits zwei andere Zentren von MMM, weitere sind in Planung.

Am Aufbau der Darmstädter Niederlassung war neben Dr. Wolfgang Kauder auch Markus Schips, Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Mainz, beteiligt. Schirmherr der MMM in Darmstadt ist Kardinal Karl Lehmann.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 20.10.2006

(Frankfurter Rundschau)

Arzt behandelt Bedürftige kostenlos Untersuchungen jeden Donnerstag Vormittag im Marienhospital / Krankenhausleiterin: Immer mehr Nichtversicherte

Wolfgang Kauder, Mediziner im Ruhestand, bietet seit gestern Bedürftigen kostenlos ärztliche Behandlung an. Gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst richtete der Internist im Marienhospital ein Untersuchungszimmer ein.

Darmstadt - "Als ich in den Ruhestand ging, merkte ich, dass ich kein Rentner bin, sondern Arzt", sagt der ehemalige leitende Arzt des Marienhospitals, Wolfgang Kauder. Angeregt durch einen Bericht im Fernsehen entschied er sich, Menschen ehrenamtlich zu behandeln, die nicht krankenversichert sind. "Egal, woher sie kommen. Sie müssen mir keinen Ausweis vorzeigen. Wenn einer sagt, er heißt Otto Müller, dann heißt er für mich Otto Müller", sagt der Internist.

Immer donnerstags vormittags wartet Kauder im Erdgeschoss auf Patienten. In dem kleinen Raum stehen außer einer Liege und einem Schreibtisch auch ein Ultraschallgerät und ein EKG, die der Arzt durch Spenden finanzierte. Ebenso hat er einen Grundstock an Medikamenten angeschafft.

30 Fachärzte helfen mit

Ist eine Überweisung zu einem Facharzt nötig, etwa einem Gynäkologen, hat Kauder 30 Kollegen in Darmstadt gefunden, die ehrenamtlich kostenlos seine Patienten behandeln werden. Sei eine Operation notwendig, so könne eine Spendenaktion gestartet werden, sagt der aktive Ruheständler.

In Schwester Liberata Ricker, der Leiterin des Marienhospitals, fand Kauder eine finanzkräftige Mitstreiterin. Sie trägt die schwarze Tracht des Mainzer Ordens der "Schwestern der göttlichen Vorsehung" und weiß , dass "immer häufiger Menschen kommen, die nicht versichert sind". In diesem Jahr seien zwei Schwangere zur Entbindung ohne Versicherung gekommen, sagt die Klinikchefin. Deshalb habe sie sich "wahnsinnig gefreut", als der ehemalige leitende Arzt ihr seinen Vorschlag unterbreitete.

Bundesweit steigt die Zahl der Menschen, die nicht krankenversichert sind. Schätzungen gehen inzwischen von 300 000 aus, wie in der Pressemitteilung des Marienhospitals zu lesen ist. Hinzu kommen Migranten, deren Aufenthaltsstatus noch nicht gesichert ist oder die illegal hier leben.

Schwester Liberata überlässt Kauder das Untersuchungszimmer mietfrei. Zudem kann der Internist seine Patienten im Haus kostenlos zum Röntgen schicken und Laboruntersuchungen oder Spiegelungen machen lassen.

Im Malteserverein, einem medizinischen Hilfsdienst der katholischen Kirche, fand Kauder einen Träger für seine Idee. Darmstadt ist bundesweit die vierte Einrichtung der "Malteser Migranten Medizin" nach Berlin, Köln und München. Der Ausdruck Migrantenmedizin sei irreführend, gibt Markus Schips zu bedenken, "denn 30 Prozent der Nichtkrankenversicherten sind Deutsche". Schips ist Geschäftsführer des Vereins in der Diözese Mainz. Zum Start der neuen Einrichtung war gestern bis zwölf Uhr noch kein Patient gekommen. "Das macht aber nichts", sagt Kauder. "Als ich vor 30 Jahren meine Praxis eröffnete, kamen am ersten Tag auch nur drei Patienten."
Barbara Köderitz

Die Malteser Migranten Medizin im Marienhospital, Martinspfad 72, hat donnerstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 28. September 2006

Patientenforum im Marienhospital:Plastische Chirurgie für schöne Augen und Brüste

Darmstadt - "Schöne Augen machen" ist das Motto des nächsten Patientenforums im Marienhospital am Mittwoch, 4. Oktober, zum Thema "Plastische Chirurgie". Dr. Roman Fenkl, Facharzt für Chirurgie und Plastische Chirurgie, wird einen Überblick über moderne Techniken der Augenlidstraffung sowie Methoden zur Brustverkleinerung und -vergrößerung geben. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 10.09.2006

(Glaube und Leben)

Das Konzil gab den Anstoß
Freundeskreis der Vorsehungsschwestern

Ein Anruf bei Schwester Liberata Ricker (63), Provinzoberin der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Sie hat den vor zehn Jahren gegründeten "Freundeskreises der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" initiiert.

Was will der Freundeskreis und wie entwickelte sich der Verein?

1996 haben wir uns bei einem Provinzkapitel mit den Konzilstexten beschäftigt. Das gab den Anstoß. Zunächst knüpften wir engeren Kontakt ZU Menschen, die unserer Gemeinschaft schon länger freundschaftlich verbunden waren. Diese bildeten die Keimzelle zur Gründung des Freundeskreises, der nicht als Förderverein missverstanden werden darf. Es geht nicht um Spenden für Projekte, sondern um das aktive Weitertragen unserer Hoffnung und unseres Glaubens an Gottes Vorsehung. Gott wirkt sein Heil an und mit den Menschen, nicht ohne Menschen. Das heißt Vorsehung und dafür stehen wir Schwestern und Laien ein. Tätige Hilfe der Vereinsmitglieder beim Aufbau einer neuen Schwesternstation in Olesno/Polen ist nur ein Beispiel für das Engagement unserer Freunde.

Welche Menschen sind es, die sich Ihnen angeschlossen haben und wie organisieren sie sich?

Der Freundeskreis zählt über 120 Mitglieder von 19 bis 82 Jahren. Es finden sich Menschen aus allen Berufen und sogar ganze Familien zusammen. Der Verein ist rechtlich selbstständig, es finden eigene Versammlungen statt, außerdem Besinnungstage in der Advents- und Fastenzeit. Es konnten schon Kontakte zu einem ähnlichen Verein in Korea geknüpft werden. Das regelmäßige Vorsehungsgebet und geistliche Veranstaltungen verbinden den Verein mit den Schwestern und die Mitglieder untereinander.

Wer kann in dem Verein Mitglied werden?

Jeder interessierte Christ, auch diejenigen, die unsere Kongregation noch nicht so gut kennen.

Anrufer: joachim Pautz
Nähere Infos unter E-Mail freundeskreis@svdg-vorsehung.de


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 29. Juni 2006

Marienhospital: Neue Belegärztin ist Spezialistin für Risikoschwangerschaften

Dr. Birgit Gremm ist ab dem 1. Juli neue Belegärztin im Marienhospital. Die 42-jährige Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erweitert das 7-köpfige Belegarzt-Team in der geburtshilflichen und gynäkologischen Abteilung. Gemeinsam mit Dr. Roland Biebl, der ebenfalls Belegarzt am Marienhospital ist, praktiziert sie in einer Gemeinschaftspraxis in Darmstadt. "Das Marienhospital ist ein exzellent geführtes Krankenhaus mit einer hervorragenden gynäkologischen Abteilung", lobt Dr. Gremm. "Ich freue mich auf die Tätigkeit als Belegärztin."

Die gebürtige Heppenheimerin war zuletzt drei Jahre Chefärztin am Diakoniekrankenhaus in Mannheim. Davor arbeitete sie ebenfalls drei Jahre als Oberärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ihre Facharztausbildung hat Dr. Gremm an der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg absolviert. Die Ärztin hat sich auf die Betreuung von Risikoschwangerschaften und die operative Gynäkologie mit dem Schwerpunkt auf Mammakarzinome spezialisiert.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 04.04.2006

(Frankfurter Rundschau)

Marienhospital ist Südhessens führende Geburtsklinik

Zahl der Geburten in der katholischen Klinik steigt an/ Krankenhaus spürt die wirtschaftliche Notlage vieler Patienten

2005 kamen im Marienhospital 1438 Kinder zu Welt . Bundesweit steht es damit auf Platz 68 der Geburtskrankenhäuser- in Südhessen ist die christliche Klinik die Nummer 1. In Notfällen und Patienten ohne ausreichende Versicherung hilft ein Sozialfonds.

DARMSTADT - Eins stellt Schwester Liberata Ricker klar: "Wir legen nicht nur Wert auf eine hervorragende medizinische Versorgung." Die Leiterin des Marienhospitals trägt die schwarze Tracht der Mainzer "Schwestern von der göttlichen Vorsehung". Sie betont die christliche Ausrichtung der Klinik. Wichtig sei ihr die fachliche und soziale Kompetenz ihrer 200 Mitarbeiter. "Wir wollen die Patienten einfühlsam und menschlich betreuen."
Vermutlicht eine Begründung, warum das Krankenhaus in Bessungen einen Aufwärtstrend verzeichnet. 1438 Kinder kamen im vergangenen Jahr dort zu Welt. 90 mehr als 2004, bilanziert die Klinikleitung. Damit ist das Haus nicht nur führend in Südhessen, sondern steht bundesweit unter 917 Geburtskliniken auf einem "hervorragenden 68. Platz"; so Schwester Liberata.
Gestiegen ist 2005 ebenso die Zahl ambulanter Behandlungen. 5727 waren es, 61 Eingriffe mehr als 2004. Erweitert wurde auch das ärztliche Angebot der Belegklinik. Acht selbstständige ärzte und ihre Praxen sind angegliedert. Hinzugekommen ist eine chirurgische Praxis und ein ambulantes Schlaflabor. Neu sind ein Kardiologe (Herzfacharzt) und eine Gynäkologin.
Gesunken ist dagegen mit 6836 Patienten die Zahl stationärer Betreuung- ein Minus von 50 Kranken. Auf moderne Behandlungsmethoden führen die Schwester und der leitende Arzt, Manfred Klein, zurück, dass die Verweildauer der Patienten in der Klinik nur noch bei 5,3 Tagen liegt. Noch im Jahr 2000 waren es 6,2 Tage. In kürzerer Zeit müssen mehr Patienten intensiver versorgt werden. Das erhöhe die Kosten und senke die Bettenauslastung. Ab 2006 hat das Marienhospital laut Krankenhausplan mit 115 Plätzen daher fünf Planbetten weniger. Folgen für die Einnahmen habe das keine, so die Leiterin. Bezahlt wird nach Fällen.
Die wirtschaftliche Notlage viele Patienten spürt das Hospital dagegen unmittelbar. "Immer öfter stehen Menschen vor der Tür, die keinen oder keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben." Details will die Ordensfrau nicht nennen. Nur: "Wer medizinische Hilfe nötig hat, den weisen wir nicht ab." Die Kosten trägt ein Sozialfonds, der sich aus Spenden finanziert.


PRESSESPIEGEL

Taunusstein, 08.03.2006

(Wochenblatt Untertaunus)

Regenbogenschule spendet Basareinnahmen

Auch in diesem Jahr entschlossen sich die Schüler und Lehrer der Regenbogenschule in Bleidenstadt dazu, einen Großteil ihrer Einnahmen des im Dezember letzten Jahres veranstalteten Weihnachtsbasars zu spenden. Stellvertretend im Namen der Schulleitung überreichte Nina Sponer-Barth so je ein Drittel der Einnahmen, rund 1678 Euro, an Frau Knapp-Aschber­ger vom Frauenhaus in Bad Schwalbach und an Schwester Liberata vom Kloster der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Darmstadt. Vor der Spendenübergabe erzählten die beiden Frauen den Schülerinnen und Schülern, wofür sie die Spende nutzen werden. So will das Frauenhaus das Geld in Spielsachen und Ausflüge investieren. Die Spende an das Kloster von der Göttlichen Vorsehung kommt einem Waisenhaus in Abancay/Peru zugute. Schwester Liberata, die schon mehrfach nach Peru reiste, um sich vor Ort ein Bild zu machen, schilderte den gespannten Kindern ihre interessanten Erfahrungen. Ein Teil des letzten Drittels fließt in die schuleigene Sozialkasse, um sozial benachteiligte Kinder zu unterstützen. Der Rest wird schließlich für allgemeine Anschaffungen, wie etwa neue Spielgeräte, verwendet.

Foto: Müller


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 23.02.2006

(Südhessen Woche)

Gute Erfahrung mit Hörscreening

Angeborene Hörstörungen führen ohne entsprechende Therapie in der Regel zu einer verzögerten Sprachentwicklung. Spätere Schulprobleme sind damit programmiert. Denn für die Entwicklung braucht das Hörzentrum des Gehirns entsprechende Reize. Was in den ersten 18 Lebensmonaten versäumt wurde, ist später kaum noch nachzuholen. Das Marienhospital in Darmstadt hat daher schon vor 5 Jahren ein Hörscreening für Neugeborene eingeführt und damit Zeichen für ganz Hessen gesetzt. Die Landesregierung will solche Tests nun flächendeckend an allen Geburtskliniken einführen.

Schwester Liberata Ricker, Leiterin des Marienhospitals, begrüßt die Anstrengungen des Landes: "Viele Eltern unterschätzen das Problem." Die Sprachheilschulen hätten nicht so viel Zulauf, wenn es flächendeckende Hörscreening bereits früher gegeben hätte, ist sie überzeugt. Das Marienhospital hat diese für die Eltern kostenlosen Tests bereits 2001 auf eigene Initiative eingeführt und gute Erfahrungen gemacht. Bei etwa fünf Prozent der rund 6000 untersuchten Kinder habe es Auffälligkeiten gegeben, betont Kinderarzt Dr. Matthias Hachmann. Der entsprechende Befund wird ins Vorsorgeheft eingetragen sowie von Kinderärzten und HNO-Ärzten weiter verfolgt.

Ebenso werden die Eltern darauf aufmerksam gemacht. Die Therapie kann rechtzeitig einsetzen. "In der Geburtsklinik ist die beste Gelegenheit, die Kinder zu untersuchen" unterstreicht Hachmann. Wichtig sei es, das Hörvermögen der Kinder so früh wie möglich zu prüfen, um frühzeitig mit der Therapie  beginnen zu können. Außerdem müssten die Kinder dabei möglichst still sein und am besten schlafen, so dass die Tests meist nachts gemacht werden.

Genutzt werden so genannte otoakustischen Emissionen (OAE): Ein hochempfindliches Mikrofon misst die korrekte Weiterleitung des Schalls im Ohr nach einem entsprechenden Signal. Durch das flächendeckende Screening erhofft sich das hessische Sozialministerium, den Therapiebeginn bei angeborenen schweren Hörstörungen von bundesweit derzeit 31 Monaten im durchschnitt  auf 3,2 Monate erheblich zu senken. Im Marienhospital sind im vergangenen Jahr 1438 Kinder geboren worden, 89 mehr als im Vorjahr. Damit liegt die Klinik in einem bundesweiten Ranking von 917 Krankenhäusern auf Platz 68 und ist in Südhessen das Krankenhaus mit den meisten Geburten.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 22.02.2006

(Frankfurter Rundschau)

Marienhospital lobt Früherkennungs - Initiative

Das Marienhospital begrüßt die Absicht der Landesregierung, hessenweit bei Neugeborenen so genannte Hörscreenings durchzuführen. Die Geburtsklinik setzt den Test zur Früherkennung von Hörschäden bereits seit dem Jahr 2001 ein.  Im Schnitt habe es bei etwa fünf Prozent der rund 6000 untersuchten Kinder Auffälligkeiten gegeben, bilanzierte gestern der Kinderarzt Matthias Hachmann.

"Viele Eltern unterschätzen das Problem", hat Schwester Liberata Ricker, die Leiterin Marienhospitals beobachtet. Angeborene Hörstörungen führten ohne entsprechende Therapie zu einer verzögerten Sprachentwicklung. "Spätere Schulprobleme sind damit programmiert."

Die Landesregierung will solche Tests nun flächendeckend  an allen Geburtskliniken einführen. Dadurch sollen schwere Hörschäden im Schnitt schon nach drei und nicht erst nach rund 31 Monaten behandelt werden.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 23.01.2006

(Darmstädter Echo)

Schlaflabor auch im Marienhospital

Als drittes Krankenhaus in Darmstadt hat neben dem Klinikum und dem Elisabethenstift jetzt auch das Marienhospital ein Schlaflabor. Bei stark schnarchenden Patienten können die Mediziner Karl-Otto Steinmetz und Andreas Forster dort den Verdacht auf Atemaussetzer nachgehen. Das sind Atempausen die Bluthochdruck hervorrufen können und Schlaganfälle  und Herzinfarkte begünstigen.

Bei dem ambulanten Labor kommen die Patienten abends zum Schlafen ins Krankenhaus, werden nachts überwacht und können morgens zur Arbeit oder nach Hause gehen.


PRESSESPIEGEL

Darmstadt, 24.12.2005

(Frankfurter Rundschau)

Ihr Kinderlein kommet

Marienhospital ist als Geburtsort beliebt - auch an Heiligabend/ Moderner Kreißsaal, schönes Ambiente

VON FRANK SCHUSTER

Ob Maria und Josef auch so aufgeregt waren? In der Bibel steht davon nichts: "Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge." Punkt. So einfach liest es sich da. Doch so leicht ist keine Geburt. Man überlege sich nur mal: Wie viele Frauen und Männer sind schon durch die Tür zum Kreißsaal im Marienhospital getreten, haben vor oder hinter ihr gestanden, gesessen, gelegen, haben gewartet, gezittert, gebibbert, gehofft, dass alles gut geht?
Man kann es sich ausrechnen. Allein in diesem Jahr kamen bisher exakt 1403 Kinder im Marienhospital zur Welt (Stichtag 21. Dezember). Damit liegt die Klinik nicht nur in Südhessen, sondern in ganz Hessen auf einem der vorderen Ränge, obwohl sie zu den kleineren Krankenhäusern zählt. Zum Vergleich: In Darmstadts Stadtklinikum werden im Jahr rund 800 Kinder geboren.
Das Marienhospital, das über Bessungen thront und am Fuße des Hergottsbergs ruht, ist von Grün umsäumt. Ein Teich glitzert im Park, am Ufer steht die Plastik eines Storches. Ein solcher Adebar, fliegend und mit einem Baby im Schnabel, ziert auch den Aufkleber auf dem Schalter neben der Kreißsaaltür. "Bitte klingeln!", steht darunter. Geklingelt wird dort zu den unmöglichsten Zeiten.
Wenn auch Schwester Liberata einschränkt: "Kinder kommen immer zu möglichen Zeiten."
Neu ankommende Erdenbürger scheren sich eben wenig um Uhrzeit und Kalender. Manche gönnen ihren Eltern noch nicht einmal zu Weihnachten eine stille Nacht. An Heiligabend vor einem Jahr kamen im Marienhospital vier "Christkinder" zur Welt - ein Mädchen und drei Jungen.
Der Kreißsaal im Marienhospital ist modern ausgestattet, von einer Normalentbindung bis zur Unterwassergeburt in einer großen Wanne ist fast alles möglich. Sieben Belegärzte und 15 freiberufliche Hebammen stehen rund um die Uhr bereit. "Wir haben ein gutes Team", sagt Schwester Liberata Ricker, Leiterin des Krankenhauses seit fast 17 Jahren.
Neben dem guten medizinischen Ruf trägt aber auch das besondere Ambiente des alten Gemäuers dazu bei, dass so viele werdende Eltern das Hospital aufsuchen. Mit seinen verwinkelten Gängen wirkt das alte katholische Krankenhaus freundlicher, weniger anonym als die Betonbauten, die während der 60er und 70er Jahre entstanden, in denen sonst Kliniken residieren.
Seit seiner Gründung vor 75 Jahren ist das Marienhospital ein Belegkrankenhaus. Das bedeutet, dass niedergelassene Ärzte, die in der Umgebung eine Praxis betreiben, ein gewisses Bettenkontingent in der Klinik mit ihren Patienten belegen und diese dort weiterbehandeln. Derselbe Arzt, der den Patienten behandelt, operiert ihn auch und kümmert sich um die Nachsorge.
Als kirchliche Einrichtung setzt das Marienhospital auf eine ganzheitliche Versorgung des Patienten. "Der Mensch, der zu uns kommt ist keine Nummer, er hat eine Persönlichkeit - und die achten wir", sagt Schwester Liberata. Neben der Fürsorge für den Patienten sieht das schriftlich fixierte Leitbild auch unter den Kollegen gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen vor. Insgesamt beschäftigt das Marienhospital derzeit rund 200 Mitarbeiter, darunter 15 Ordensschwestern.
Die insgesamt 1403 in diesem Jahr geborenen Kinder erleben heute zum ersten Mal Heiligabend. Einige von ihnen lernen gerade das Krabbeln, einige können schon laufen, aber alle hören heute erstmals folgende Geschichte: "Und es waren Hirten in derselben Gegend. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn euch ist heute der Heiland geboren. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."

Foto: Robert Heiler


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 17.10.2005

Tag der offenen Tür am  5. November 2005

Sehr geehrte Damen,
Sehr geehrte Herren,

in diesem Jahr feiert das Marienhospital sein 75 - jähriges Bestehen. Das ist ein Anlass, Ihnen
am Samstag, den 5. November 2005,
von 10.00 bis 17.00 Uhr

unser modernes Krankenhaus vorzustellen.
Der Tag wird Ihnen Gelegenheit geben,
- sich über die am Marienhospital vertretenen Fachdisziplinen zu informieren,
- verschiedene moderne Diagnose- und Behandlungsmethoden kennen zu lernen und zu testen,
- die Funktions- und Pflegebereiche zu besichtigen,
- Wissenswertes über Medizintechnik und Betriebstechnik  zu erfahren.
Lassen Sie sich überraschen von dem vielseitigen Angebot des Rahmenprogramms.  Tombola, Kutschfahrten, ein Besuch im Cafe und ein Familiengottesdienst am Abend runden das Programm ab.
Ich freue mich auf Ihren Besuch und wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

Schwester Liberata Ricker
Krankenhausleitung

PROGRAMM

11.00 - 16.30Präsentationen
  
11.00 UhrLaserchirurgie bei Fehlsichtigkeit
 Priv.-Doz. Dr. med. Volker Hessemer
  - Augenarzt -
  
11.15 UhrBlasenschwäche der Frau
  Dr. med. Manfred Klein
  - Gynäkologe -
  
11.30 UhrVerletzungen und Erkrankungen der Schulter
 Dr. med. Jürgen Hettfleisch
  - Orthopäde, Reumatologe -
  
12.00 UhrUnterschiedliche Methoden der Gebärmutterentfernung
 Jens A. Zimmermann
  - Gynäkologe - -
  
12.15 UhrSanfte Geburt
  Dr. med. Wolfgang Cikrit
  - Gynäkologe -
  
12.30 UhrChirurgische Volkskrankheit No.1:
der Leistenbruch
 Joachim Herber
  - Chirurg -
  
13.00 UhrDarmkrebs - Früherkennung und
Behandlungsmöglichkeiten
 Dr. med. Ulrich Ehrle
  - Internist und Gastroenterologe -
  
13.15 UhrSchnarchen - wann nur lästig,
wann gefährlich
 Dr. med. Andreas Forster
 - Pneumologe, Somnologe -
  
13.30 Uhr 5 Jahre plastische Chirurgie
am Marienhospital - ein
Querschnitt durch die
Behandlungsmethoden
 Dr. med. Roman Fenkl
  - Chirurg -
  
14.00 Uhr Mammakarzinom - State of Art
Diagnostik und Therapie
 Dr. med. Roman Kurowski
  Gynäkologe -
  
14.15 Uhr Volkskrankheit Sodbrennen
 Dr. med. Andreas Strack
 - Chirurg -
  
14.30 UhrArthrose der Kniegelenke
als Folge von Sportverletzungen
und Fehlbelastungen -
Therapiemöglichkeiten und
Behandlungen
 Dr. med. Björn Erben
  - Chirurg -
  
15.00 UhrNarkoseangst
 Dr. med. Käthe Heid
  - Anästhesistin -
  
15.30 Uhr Erfolgsaussichten
endoskopischer Gelenkoperationen
 Dr. med. Adrian Chinta
 - Orthopäde -
  
16.00 UhrQualitätsmerkmale des Marienhospitals
 Ralf Wolter
 - Qualitätsbeauftragter -
  
17.45 Uhr Familiengottesdienst

11.00 - 16.00  Demonstrationen:

  • Ultraschalluntersuchungen
    • Internistisch
    • Bauch
    • Herz
  • Gespräche mit den Gynäkologen und Geburtshelfern, ggf. UltraschallvorfÜhrungen
  • Lebercheck
    • Bestimmung der Leberwerte
  • Säuglingsbilder im Internet
    Präsentation der EDV
    D.Lang, A. Everts, G. Glitscher-

10.00 - 17.00 Aktionen:

  • KreißsaalfÜhrungen
    (nach Möglichkeit )
    Fotowand vor dem Kreißsaal
  • Säuglingszimmer
    • Besichtigung
    • WickelvorfÜhrungen
  • OP / Anästhesie
    • Vorstellen von Beatmungsgeräten und Anästhesiematerial
  • Messen von
    • Gewicht
    • Größe
    • Vitalzeichen
    • Körperfett
    • Blutzucker
    • Cholesterin
  • Gesunde Ernährung
    Petra Lingenberg
    - Ernährungsberaterin -
  • Energiesparende Ansätze im Krankenhaus
    • Blockheizkraftwerk
    • Solarenergie
      Bernd Fischer - Technischer Leiter

10.00 - 17.00 Rahmenprogramm:

  • Basar
  • Kutschfahrten
  • Märchenerzählen
  • Fahrsimulator
  • VorfÜhrung historischer Tracht
  • Waffeln backen
  • Kettelerausstellung

PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 20. April 2005

Steigende Patientenzahlen im Marienhospital

Klinik plant Erweiterungen des medizinischen Angebots

Darmstadt - Das Marienhospital ruht sich auch 75 Jahre nach seiner Gründung nicht auf seinem guten Ruf aus: Die Darmstädter Klinik plant die Erweiterung der Bereiche Innere Medizin, Gynäkologie und Chirurgie, erläuterte Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker heute (20.) auf dem Jahrespressegespräch in Darmstadt. Eine chirurgische Praxis, eine Gynäkologin und ein kardiologischer Belegarzt sollen in diesem Jahr die Attraktivität der Klinik erhöhen. " Wir wollen unseren Patienten weiterhin die beste medizinische Versorgung bieten ", betonte der neue Leitende Arzt Dr. Manfred Klein.

Dr. Manfred Klein war im Januar in dieses Amt gewählt worden, nachdem Dr. Wolfgang Kauder in den Ruhestand gegangen war. Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist bereits seit 22 Jahren als Belegarzt für das Marienhospitals tätig.  Als Leitender Arzt ist er Ansprechpartner von Behörden und Ämtern in medizinischen Fragen, berät die Klinikleitung bei der Erweiterung des medizinischen Angebots und koordiniert die Arbeit der Belegärzte.

Dr. Klein lobte das Belegarztsystem, bei denen selbstständige niedergelassene Ärzte ihre Patienten nicht nur ambulant, sondern notfalls auch stationär in einem Krankenhaus weiter behandeln können. Belegkrankenhäuser wie das Marienhospital verkörperten die Integrierte Versorgung, die von Politik und Krankenkassen gewünscht und in vielen Bereichen erst eingeführt wird.

Unverständlich ist für Dr. Klein daher, dass diese Form der Kombination von ambulanter und stationärer Versorgung unter anderem durch das neue ärztliche Abrechnungssystem EMB 2000 plus stiefmütterlich behandelt wird. Würden die Ärzte nur auf die Honorare schauen und nicht dem Patientenwohl Priorität einräumen, dann dürften sie manche sinnvollen Leistungen nicht mehr anbieten.  Als Beispiel nannte er so genannte Simultaneingriffe, bei denen mehrere notwendige Operationen bei einem Termin durchgeführt werden.

Schwester Liberata Ricker betonte,  trot der Einsparungen im Gesundheitswesen habe beim Marienhospital stets der Mensch im Mittelpunkt gestanden.  "Dies zahlt sich offensichtlich aus". Insgesamt wurden zurückliegenden Jahr 5640 Patienten stationär und 5579 ambulant behandelt.  Das sind im stationären Bereich 130 Behandlungen mehr als noch im Vorjahr.  Die ambulanten Behandlungen haben um 54 Fälle zugenommen. Bei den Geburten ist das Marienhospital mit 1346 weiterhin eine der führenden Kliniken in Südhessen.

Angefangen hatte alles, als die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung 1930 die Klinik am Forellenteich gegründet haben.  Damals standen nur 30 Betten sowie Operations- und Behandlungsräume im Erdgeschoss zur Verfügung.  Mittlerweile hat sich die Klinik am Forellenteich zu einem modernen Gesundheitszentrum mit knapp 120 Betten und zahlreichen medizinischen Disziplinen entwickelt.


PRESSEMITTEILUNG

Darmstadt, 18.April 2005

Patientenforum im Marienhospital:
Methode der Brustverkleinerung und -straffung

Darmstadt - Viele Frauen leiden nach einer Schwangerschaft unter ihrer Brust.  Der Blick in den Spiegel wird zur Qual, weil sich der Busen zurückgebildet hat und erschlafft ist.  Bei anderen Frauen ist die groß und zu schwer. Dadurch haben sie oft mit chronischen Rückenleiden, starken Rückenschmerzen, Haltungsschäden oder psychischen Beeinträchtigungen zu kämpfen.  Eine neue Methode zur Vermeidung dieser Folgen stellt der Plastische Chirurg und Facharzt für Chirurgie, Dr. Roman Fenkl, am Mittwoch, 27. April, auf dem nächsten " Patientenforum Marienhospital" zum Thema " Plastisch-chirurgische Therapie der durch die Schwangerschaft geschädigten Brust " vor.

Dr. Fenkl informiert über den " Inneren BH " aus Eigengewebe. Dabei wird die Brust mit einem Teil des Gewebes, das bei den etablierten Operationsverfahren bisher von der zu großen erschlafften Brust weggeschnitten wurde, von innen zusätzlich stabilisiert - ohne weitere Narben.  Dadurch wird dem leichten Nacherschlaffen nach bisherigen Operationen wirksam vorgebeugt und die Form für viel längere Zeit stabilisiert.  Außerdem wird so eine bessere, rundere und damit ansprechendere Brustkontur erreicht.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.