Pressemitteilungen-Archiv

15. Oktober 2008

Malteser Migranten Medizin: Mehr als 1000 Patienten

Darmstadt - Die Malteser Migranten Medizin (MMM) feiert zweijähriges Bestehen. Für Dr. Wolfgang Kauder, Ärztlicher Leiter dieser ehrenamtlich betriebenen Arztpraxis für Mittellose am Darmstädter Marienhospital, ist das Anlass für eine erste Bilanz: Mehr als 1000 Patienten wurden bisher ehrenamtlich behandelt, ein Viertel Deutsche, drei Viertel Migranten. Die deutschen Patienten seien großteils gescheiterte ehemalige Selbständige, Handwerker und Künstler, die ihre Krankenkassenbeiträge nicht mehr bezahlen können. Zu den Migranten gehören zahlreiche Personen mit unsicherem oder illegalem Aufenthaltsstatus ohne jeden Rechtsanspruch auf medizinische Hilfe oder ärztliche Behandlung. Insgesamt kamen bisher Menschen aus über 50 Ländern, hauptsächlich aus Afrika, Osteuropa und dem Balkan, in die Praxis.

Kauder: "Die MMM hat vielen Bedürftigen den ansonsten versperrten Zugang zur ärztlichen Behandlung ermöglicht. Sie leistet für das menschliche Gesicht unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag und sie vermittelt ihren Patienten ein Stück vom Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit."

Die MMM Darmstadt war in Hessen die erste derartige Institution. Sie finanziert sich ausschließlich über Spenden. Die MMM bietet jedem mittellosen, nicht krankenversicherten Patienten kostenlose ärztliche Behandlung und sozialmedizinische Beratung.

Die Patienten seien meistens schwerer erkrankt, als es dem Durchschnitt einer regulären Arztpraxis entspricht. Selbst Hochschwangere oder Tumorpatienten kämen erstmals bei der MMM mit einem Arzt in Kontakt. Neben der ambulanten Versorgung verhilft Dr. Kauder gelegentlich auch Patienten zu notfallmäßigen Krankenhausaufnahmen oder stationären Entbindungen. Darüber hinaus können oftmals durch enge Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Büro der Stadt Darmstadt oder dem Sozialdienst der Caritas soziale Hilfestellungen organisiert werden. "Jedem Patienten wird geholfen, keiner verlässt die Einrichtung ohne Perspektive."

Träger der MMM ist der Malteser Hilfsdienst e.V. Mainz mit seinem Diözesangeschäftsführer und Projektleiter Markus Schips, der Schirmherr ist der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann. Das Marienhospital Darmstadt stellt miet- und kostenfrei die Praxisräume sowie die gesamte medizintechnische Infrastruktur des Krankenhauses zur Verfügung. Ärztlicher Leiter der Praxis ist der Internist Dr. Wolfgang Kauder. Seine Ehefrau Anne Kauder koordiniert den Sprechstundenbetrieb. Zum Personal gehören darüber hinaus ein weiterer Arzt und eine Ärztin sowie drei Verwaltungskräfte. Flankiert wird die Arbeit durch ein Netzwerk von etwa 50 Darmstädter Fachärzten aus allen Spezialgebieten. Dorthin können Patienten mit besonderen medizinischen Fragestellungen zur ebenfalls kostenlosen Weiterbehandlung überwiesen werden.

Für ihre Arbeit wurden die Malteser Migranten Medizin Darmstadt und Dr. Kauder bereits mehrfach ausgezeichnet - darunter der "Ludwig Metzger Preis", die Ehrung "Heiner mit Herz" und die Anerkennung "Gesicht zeigen" der Stadt Darmstadt.

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12. September 2008

Stellungnahme des Marienhospitals zur Diskussion um die geplanten Parkplätze

Darmstadt - Das Marienhospital leidet unter akutem Parkplatzmangel. Gegenwärtig stehen lediglich 43 Besucherparkplätze auf dem Gelände des Krankenhauses zur Verfügung. Hinzu kommen seit 2001 noch einmal rund ein Dutzend gepachtete Parkplätze am Waldrand. Die Gesamtzahl der Parkplätze ist für die Besucher der rund 14.000 Patienten, die sich pro Jahr im Marienhospital behandeln lassen, sowie für die Mitarbeiter des Krankenhauses nicht ausreichend. Es werden etwa 100 zusätzliche Stellplätze benötigt.

Bereits seit 2004 bemüht sich das Marienhospital um neue Parkplätze. Seitdem wurden der Stadt Darmstadt insgesamt drei Vorschläge unterbreitet. Dabei wurden ausschließlich Lösungen auf dem Gelände des Marienhospitals angeboten.

Im Mai 2004 machte das Marienhospital den Vorschlag, eine zweite Parkebene auf dem bisherigen Parkplatz zu errichten. Der Denkmal-schutz der Stadt Darmstadt äußerte Bedenken und verwarf diesen Vorschlag. Drei Jahre später, im Juni 2007, schlug das Marienhospital vor, den bisherigen Parkplatz zu erweitern und dafür einen Teil des angrenzenden Waldes zu nutzen. Auch dieser Vorschlag wurde vom Denkmalschutz der Stadt Darmstadt nicht angenommen. Schließlich bot das Marienhospital im Dezember 2007 eine neue Variante der Parkplatzerweiterung an, was erneut nicht befürwortet wurde.

Der derzeitig vorgesehene Parkplatz auf dem Gelände der Kleingärtner wird vom Marienhospital als Notlösung angesehen, da sich alle anderen Vorschläge bisher nicht realisieren ließen. Die Leitung des Marienhospitals ist nach wie vor für sämtliche Varianten offen und erwartet nun von der Stadt Darmstadt realisierbare Vorschläge.

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10. September 2008

1000. Geburt im Marienhospital

Darmstadt - Über die 1000. Geburt in diesem Jahr freut sich das Marienhospital in Darmstadt. Dem kleinen Armin Hatzenböller wurde diese Ehre heute (10.) zuteil. Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits 1006 Kinder im Krankenhaus am Forellenteich geboren. Sechs Mütter brachten Zwillinge auf die Welt.

Das Marienhospital ist mit 1511 Neugeborenen im Jahr 2007 die führende Geburtsklinik in Südhessen.

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09. August 2008

Rekordverdächtig: Zehn Neugeborene am 8.8.08 im Marienhospital

Darmstadt - Diese Geburtstage können sich Eltern, Großeltern und spätere Freunde künftig leicht merken: 8.8.2008. Gleich zehn Kinder haben an diesem markanten Datum im Darmstädter Marienhospital das Licht der Welt erblickt - auch wenn es teilweise nur die elektrische Beleuchtung des Kreißsaals war. Denn die erste Geburt fand bereits am frühen Morgen um 5.29 Uhr statt, die letzte wurde um 23.59 Uhr notiert. Das Geschlechterverhältnis war an diesem Freitag absolut ausgewogen: Fünf Buben und fünf Mädchen halfen die Hebammen und Ärzte ins Leben.

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23. Juli 2008

Nabelschnurblutentnahme im Marienhospital erneut einwandfrei

Darmstadt - Die Bedeutung von Stammzellen in der Medizin wächst - vor allem bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen des Knochenmarks wie Leukämie. Auch das Marienhospital hat die Zeichen der Zeit erkannt und sammelt als einziges Darmstädter Krankenhaus bereits seit 2003 Nabelschnurblut, aus dem dann die Stammzellen entnommen werden. Bei einem Prüfungsverfahren durch den Kooperationspartner DRK- Blutspendedienst Baden Württemberg-Hessen gGmbH in Mannheim wurde das Verfahren nun erneut als einwandfrei deklariert.

Das besondere an Stammzellen ist, dass sie sich durch Zellteilung unbegrenzt vermehren und zu jedem beliebigen Zelltyp - unter anderem Herz-, Muskel- oder Leberzellen - ausreifen können. Sie lassen sich zwar auch aus dem Knochenmark gewinnen, doch das Verfahren ist schmerzhaft und mit einem gewissen Infektionsrisiko verbunden. Einfach und schmerzfrei kann man Stammzellen jedoch nach einer Geburt der Nabelschnur entnehmen. 80 Milliliter Blut kommen zusammen, von denen nach Untersuchung und Aufbereitung etwa 60 Milliliter in einer Spenderbank eingefroren werden. "Die Spende von Nabelschnurblut ist eine Chance, Leben zu retten. Sie kostet den Spender nichts und schadet niemandem", sagt die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker. Die Entnahme erfolgt nach genauen Anweisungen und strengen Hygienevorschriften.

Am Marienhospital wird allerdings nicht automatisch bei jeder Geburt Nabelschnurblut abgezweigt. Die werdenden Mütter müssen der Spende vorher schriftlich zustimmen. Sie werden drei bis fünf Wochen vor der Geburt im Rahmen der Geburtsvorbereitung über die Möglichkeit einer Nabelschnurblutspende informiert.

Was sind Stammzellen?
Die Blut bildenden Stammzellen im Knochenmark produzieren rote und weiße Blutkörperchen sowie die Blutplättchen. Dort sind die meisten Stammzellen vorhanden, sie zirkulieren jedoch auch im normalen Blutkreislauf. Die Blut bildenden Zellen sind aber auch im Nabelschnurblut enthalten. Der Vorteil zu Stammzellen aus dem Knochenmark von Erwachsenen liegt an dem wesentlich geringeren Infektionsrisiko. Außerdem gibt es Hinweise, dass bei Stammzellen aus Nabelschnurblut eine höhere Toleranz zwischen Spenderzellen und Empfängerorganismus vorliegt. Darüber hinaus sind die Zellen aus Nabelschnurblut sofort verfügbar. Die Proben werden sofort nach Entnahme zahlreichen Tests unterzogen und dann bei einer öffentlichen oder privaten Blutbank eingefroren. Um genügend Stammzellen gewinnen zu können, müssen mindestens 60 Milliliter Nabelschnurblut entnommen werden. Das Blut wird auf Verunreinigung mit Viren und Bakterien untersucht, die Blutgruppe wird bestimmt und die Anzahl der Stammzellen wird festgestellt. Ist das Blut verunreinigt oder sind zu wenig Stammzellen vorhanden, wird es nicht eingelagert. Bisher wurden jedoch überwiegend Kinder damit therapiert, weil für Erwachsene die Menge der Stammzellen aus einer Spende nicht für eine vollständige Therapie ausreicht.

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7. Juli 2008

Marienhospital: Vertrauliche Geburt immer noch möglich

Darmstadt - Verzweifelte schwangere Frauen können auch nach der Aufgabe des Projektes "Lucina" des Darmstädter Caritasverbandes am Marienhospital ihre Kinder anonym zur Welt bringen. Das teilt das Marienhospital heute (3. Juli) mit. Mit dem Projekt "Lucina" falle lediglich die kostenlose Beratung am Telefon weg. Die Frauen könnten sich jedoch direkt ans Marienhospital wenden, wenn sie vertraulich gebären wollen. "Wir halten dieses Angebot der vertraulichen Geburt aus Wertschätzung für das menschliche Leben für sehr wichtig", sagt die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker.

Nach der Geburt bleibt der Mutter eine Karenzzeit von acht Wochen. So lange kann sie entscheiden, ob sie ihr Kind doch zu sich nehmen und selbst aufziehen möchte. Will sie dies nicht, wird in Abstimmung mit dem Jugendamt eine Adoptiv- oder Pflegefamilie gesucht.

Das Marienhospital hatte 2004 die vertrauliche Geburt ermöglicht, um Mütter davor zu bewahren, ihre Kinder abzutreiben oder nach der Geburt auszusetzen.

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26. Juni 2008

Marienhospital Vorreiter beim Hörscreening für Neugeborene
Untersuchung voraussichtlich bald Kassenleistung

Darmstadt - Was am Marienhospital in Darmstadt seit 2001 gang und gäbe ist, soll nun bundesweit zur Pflicht werden: das Neugeborenen-Hörscreening. Der Gemeinsame Bundesausschuss, in dem Krankenkassen, Ärzteschaft und Kliniken den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen definieren, hat dies auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Im Marienhospital ist das längst Alltag. Die Geburtsklinik war Vorreiter bei dieser Untersuchung. Schon seit sieben Jahren werden dort alle Säuglinge kostenlos auf Hörschäden untersucht. Die Kosten trägt das Hospital.

"Was in den ersten 18 Lebensmonaten versäumt wurde, ist später kaum noch nachzuholen", betont Schwester Liberata Ricker, die Leiterin des Marienhospitals. Denn angeborene Hörstörungen führen ohne entsprechende Therapie zu einer verzögerten Sprachentwicklung und nicht selten später zu schulischen Problemen.

"In der Geburtsklinik ist die beste Gelegenheit, die Kinder zu untersuchen", unterstreicht der Kinderarzt Dr. Matthias Hachmann. Zum einen müssen die Kinder bei der Untersuchung möglichst still sein und am besten schlafen, sodass die Tests meist nachts gemacht werden. Zum anderen sei es besonders wichtig, das Hörvermögen der Kinder so früh wie möglich zu testen, um frühzeitig mit der Therapie beginnen zu können. Der entsprechende Befund wird ins Vorsorgeheft eingetragen sowie von Kinderärzten und HNO-Ärzten weiter verfolgt. Ebenso werden die Eltern darauf aufmerksam gemacht. Die Therapie kann rechtzeitig einsetzen. Beim Hörscreening werden so genannte otoakustischen Emissionen (OAE) genutzt: Ein hochempfindliches Mikrofon misst die korrekte Weiterleitung des Schalls im Ohr nach einem entsprechenden Signal. Das Marienhospital hatte das Gerät 2001 für knapp 10.000 Euro angeschafft.

Das Marienhospital hat mit dem Hörscreening gute Erfahrungen gemacht. Bei etwa 1,2 Prozent der untersuchten Kinder hat es Auffälligkeiten gegeben. Doch dank der frühzeitigen Diagnose haben die meisten Kinder eine normale Sprachentwicklung.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses muss noch dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt werden. Stimmt das Ministerium zu, werden ab 1. Januar 2009 alle Neugeborenen- Hörscreenings von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

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9. Juni 2008

Marienhospital: Infoabend für Geburtshilfe

Darmstadt - Wie wird die Geburt ablaufen? Was geschieht anschließend? Über solche und ähnliche Fragen können sich werdende Eltern auf dem nächsten "Infoabend für Geburtshilfe" am Mittwoch, 11. Juni, um 18 Uhr im Marienhospital informieren. Frauen- und Kinderärzte, Hebammen sowie Kinderkrankenschwestern und Krankengymnastinnen geben einen umfassenden Überblick über den Ablauf der Geburt und die weitere Versorgung von Mutter und Kind. Anschließend stehen die Experten für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus können die zukünftigen Eltern den Kreißsaal besichtigen, sich bei einer Laktationsberatung über das Stillen informieren und sich außerdem für Stillvorbereitungs-, Geburtsvorbereitungs- und Säuglingspflegekurse anmelden.

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22. Mai 2008

Vortrag im Marienhospital: Notfälle im Kindesalter

Darmstadt - "Notfälle im Kindesalter" ist der Titel eines Vortrags, zu
dem das Marienhospital am Mittwoch, 28. Mai, einlädt. Der Kinderarzt
Dr. Matthias Hachmann geht dabei speziell auf akute Erkrankungen wie
Husten, Fieber, Atemnot, aber auch Verbrennungen, Verletzungen und
allergische Reaktionen ein. Außerdem erhalten die Eltern nützliche
Tipps.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Fortbildungsraum des
Marienhospitals im fünften Stock. Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro
pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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29. April 2008

Marienhospital: Mehr Behandlungen als je zuvor
Neue Hebammensprechstunde startet im Sommer

Darmstadt - Durch die Ansiedlung neuer Arztpraxen, die Anschaffung
modernster technischer Geräte und die Erweiterung des medizinischen
Angebotes konnte das Marienhospital seine Attraktivität im letzten
Jahr deutlich steigern. Das zeigt sich vor allem an der erneut
gestiegenen Zahl der behandelten Patienten: Insgesamt haben sich
13.433 Menschen - 735 mehr als noch 2006 - stationär und ambulant
behandeln lassen.

Die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker zog heute (29.) auf dem
Jahrespressegespräch in Darmstadt Bilanz: Demnach werden immer mehr
Eingriffe ambulant durchgeführt. Auf diesem Sektor gab es deshalb auch
den stärksten Anstieg: Um 515 Fälle auf 6408 Behandlungen. Den
deutlichsten Zuwachs gab es in den Bereichen Augenheilkunde, Chirurgie
und Chemotherapie. Die stationären Behandlungen nahmen von 5505 auf
5516 zu. Gleichzeitig hat sich die Verweildauer auf durchschnittlich
5,09 Tage verringert. Der Grund: Mittlerweile werden viele Operationen
minimal-invasiv durchgeführt und die kleinen Einschnitte verheilen
sehr viel schneller.

Auch bei den Geburten konnte das Marienhospital erneut zulegen:
Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 1509 Kinder zur Welt. Das sind 209
Geburten mehr als 2006. Damit belegt das Darmstädter Krankenhaus Platz
vier in der hessischen Geburtsstatistik. Denn lediglich in zwei
Frankfurter Krankenhäusern und einer Wiesbadener Klinik wurden 2007
mehr Kinder geboren. "Wir wollen auch in Zukunft eine attraktive
Geburtsklinik bleiben und arbeiten stets daran, unser Angebot zu
verbessern", betonte Schwester Liberata.

Eines dieser Angebote wird die neue Hebammensprechstunde sein, die
voraussichtlich im Sommer startet. Ein mal pro Woche beraten die
Hebammen des Marienhospitals im Wechsel werdende oder frischgebackene
Mütter zu Schwangerschaftsbeschwerden und Akupunktur sowie bei Fragen
zu Schwangerschaft, Geburt und danach. Die Kosten für die
Hebammenberatung werden von der Krankenkasse übernommen.

Bereits im vergangenen Jahr ist das Pilotprojekt zur Früherkennung
angeborener Herzfehler bei Neugeborenen angelaufen. Seitdem hat der
Kinderkardiologe Dr. Elmo Feil 1030 Kinder untersucht. Bei 47
Säuglingen hat er angeborene Herzfehler entdeckt. Demnach kommen 4,6
Prozent der Neugeborenen mit einem Herzfehler zur Welt - fast vier
Prozent mehr als bisher angenommen.

Der Leitende Arzt Dr. Manfred Klein appellierte an die Politik, das
Ruder noch rechtzeitig herumzureißen und dafür zu sorgen, dass der
Beruf Arzt in Deutschland wieder attraktiv wird. Denn wie viele andere
deutsche Krankenhäuser auch, plagen das Marienhospital
Nachwuchssorgen. Von den sieben zu vergebenden Assistenzarztstellen
ist noch immer eine Stelle vakant. Das liege vor allem daran, dass
junge Ärzte lieber ins Ausland gehen, weil dort die Arbeitsbedingungen
und die Bezahlung besser seien. Diese Entwicklung werde sich aber
schon bald rächen, meint Dr. Klein. "Denn über kurz oder lang werden
wir vor einem gravierenden Ärztemangel stehen."

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10. März 2008

Volkskrankheit Blasenschwäche: Hilfe bei Inkontinenz
Ärzte informieren über Behandlung von Beckenbodenschwächen

Darmstadt - In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an Harnoder Stuhlinkontinenz. Das entspricht knapp zehn Prozent der deutschen Bevölkerung. Viele Betroffene schweigen aus Scham über ihr Leiden. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Methoden, wie man die Harn- oder Stuhlinkontinenz behandeln und sogar beheben kann. Zwei Methoden stellen der Gynäkologe Dr. Roman Kurowski und der Chirurg Dr. Andreas Strack, beide Belegärzte am Marienhospital in Darmstadt, am Montag, 17. März, ab 18 Uhr im Maritim Rhein-Main-Hotel in Darmstadt vor. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung ist frei.

Dr. Kurowski informiert über den "Einsatz von Implantat-Netzen". Speziell bei älteren Patientinnen geht die Inkontinenz häufig einher mit einer Beckenbodensenkung, bei der abgesackte Organe im Beckenbodenbereich auf die Harnröhre drücken und so die Blasenschwäche verursachen. In solchen Fällen reicht eine Behandlung mit Bändern nicht mehr aus. Mit einem Netzimplantat können die abgesackten Organe jedoch dauerhaft gestützt werden. Die Heilungschancen stehen bei etwa 90 Prozent.

Dr. Strack spricht zum Thema "Die STARR-Operation - Moderne Therapieoptionen zur Behandlung der Enddarmentleerungsstörung". Durch diese neue Operationsmethode kann ein so genannter Enddarmvorfall beseitigt werden. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um ein Vorstülpen aller Darmwandschichten des Mastdarms nach außen. Eine geschwächte Schließmuskulatur ist häufig die Folge. Mit der neuen Operationsmethode, die etwa 30 Minuten dauert, kann sich die Schließmuskelfunktion deutlich verbessern. Etwa 95 Prozent der Patienten sind nach dem Eingriff geheilt.

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07. März 2008

Darmkrebsmonat März: Früherkennung verbessert Überlebenschancen

Darmstadt - Darmkrebs ist eine der häufigsten Erkrankungen der westlichen Länder. Mehr als 70.000 Deutsche erkranken jedes Jahr neu an Darmkrebs, fast 30.000 sterben daran. Denn das tückische: Es gibt zunächst keine eindeutigen Symptome. Wenn der Krebs allerdings unbehandelt bleibt, führt er sehr schnell zum Tod. Wird die Erkrankung jedoch rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Deshalb appellierten am Mittwoch (5.) im Marienhospital fünf Ärzte auf einer Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs an die Zuhörer: "Gehen Sie zur Darmkrebs-Früherkennung".

Prof. Dr. Harald Hoensch, der eine Privatpraxis mit Endoskopie am Marienhospital betreibt, sprach über Risiko und Prävention von Darmkrebs: "Das Entscheidende ist, den Lebensstil zu ändern." Dazu gehöre vor allem eine gesunde Ernährung mit möglichst viel Ballaststoffen und wenig rotem Fleisch, aber auch Bewegung und die Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen. Zusätzlich können auch Pflanzenstoffe den Darm schützen. Um diese kontrolliert zu sich zu nehmen, können Nahrungsergänzungsmittel mit Flavonoiden eine sinnvolle Alternative sein.

Der Gastroenterologe und Belegarzt am Marienhospital, Dr. Ulrich Ehrle, stellte den Zuhörern verschiedene Diagnosemöglichkeiten vor. Er erläuterte die Vor- und Nachteile von Tests auf verstecktes Blut im Stuhl, der Darmspiegelung (Koloskopie), einer Kapselendoskopie oder einer virtuellen Koloskopie. "Die Darmspiegelung ist immer noch die einfachste und sicherste Methode, Darmkrebs zu diagnostizieren", bekräftigte Dr. Ehrle. "Sie müssen heutzutage auch keine Angst mehr vor der Untersuchung haben." Dennoch hält sich die Akzeptanz der Vorsorgeuntersuchungen in Grenzen: Nur 17 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen nutzen sie.

Dr. Albrecht Dörr, ebenfalls Belegarzt am Marienhospital, stellte die Koloskopie-Ergebnisse zwischen 2003 bis 2006 vor. Die Untersuchungen ergaben, dass von 100 untersuchten Patienten einer Krebs hat. "Wir müssen vor allem die Männer zur Vorsorge motivieren, denn sie sind am häufigsten betroffen", sagte Dr. Dörr. Das Ziel der Darmspiegelung sei es, die Zahl der Neuerkrankungen zu senken, die Information bei den Patienten zu verbessern und die Bereitschaft zu erhöhen, an Vorsorgemaßnahmen teilzunehmen.

Ist der Krebs erst einmal festgestellt worden, muss der Tumor möglichst schnell entfernt werden. Dr. Andreas Strack vom Marienhospital erklärte dem Publikum die kurativen Methoden, was meist Entfernung eines Darmabschnittes bedeutet, sowie die palliativen Eingriffe, die das Leiden lediglich lindern aber nicht heilen können und vor allem einen Darmverschluss verhindern sollen. Mittlerweile könnten viele der Darmoperationen minimalinvasiv durchgeführt werden und auch nach dem Eingriff bekommen die Patienten schnell wieder Trinknahrung zugeführt.

Dr. Georgi Kojouharoff, der eine Praxis für internistische Onkologie in Darmstadt betreibt, erklärte, wie die Chemotherapie die Behandlung des Darmkrebses ergänzt. Vor allem Patienten mit einem großen Tumor oder bereits befallenen Lymphknoten bekommen diese Art der Therapie. Denn die Behandlung steigert die Überlebenschancen um bis zu 20 Prozent.

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Marienhospital: Modernste Technik für Operationssäle

05. März 2008

140.000 Euro hat das Marienhospital erneut in seine moderne medizinische Ausstattung investiert: Die drei Operationssäle des Krankenhauses sind seit kurzem mit jeweils einem so genannten Videoturm der neuesten Generation ausgestattet. Diese Geräte werden für minimalinvasive Eingriffe benötigt, bei denen über kleine Einschnitte spezielle Operationsinstrumente und zusätzlich eine Miniaturkamera in den Körper eingeführt werden. Die Bilder der Kamera werden auf den Monitor am Videoturm übertragen, auf dem der Chirurg jeden seiner Handgriffe genau verfolgen kann.

Die neuen Videotürme des Marienhospitals enthalten extrem hoch auflösende Flachbild-Monitore in HDTV-Technik, die ein vergrößertes und deutlicheres Betrachtungsfeld ermöglichen, sowie neue Kameras, die eine schärfere Detail- und Bildqualität liefern und somit auch kleinste Strukturveränderungen sichtbar machen. Mit den neuen Geräten kann dann noch präziser operiert werden.

Außerdem verfügen die Türme über ein digitales Dokumentationssystem (AIDA), das sich auch zur Qualitätskontrolle eignet. Denn die durchgeführten Operationen können dokumentiert werden, indem der Eingriff aufgezeichnet wird. Das digitale System archiviert je nach Bedarf Standbilder oder Videosequenzen.

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28. Februar 2008

Teddybären für Kinder in Not in Darmstadt
Software AG kooperiert mit der Deutsche Teddy-Stiftung

Darmstadt - Am 08.02.2008 übergaben ein Vertreter der Software AG - Herr Ulrich Kuhna – sowie die Botschafterin der Deutschen Teddy-Stiftung im Raum Darmstadt – Petra Andratzke – 500 Teddybären an insgesamt 5 Darmstädter Rettungsdienste und Krankenhäuser.

Die Software AG aus Darmstadt unterstützte die Arbeit der gemeinnützigen und ehrenamtlich arbeitenden Deutschen Teddy-Stiftung mit einer Mitarbeiter-Spende und gewährleistet so, dass Kinder, die in Darmstadt Opfer eines Unglücksfalles wurden, mit weiteren Teddybären getröstet werden können.

Viele Rückmeldungen an die Deutsche Teddy-Stiftung von betroffenen Kindern oder deren Eltern machen deutlich, welche positive Wirkung ein Teddybär in Notlagen hat und wie nachhaltig diese Wirkung ist. Bereits einen Tag nach der Teddybären-Übergabe konnte die tröstende Wirkung eines Teddybären durch Schwester Liberata Ricker des Marienhospitals in Darmstadt bestätigt werden, die den ersten Teddybären an einen Jungen übergeben konnte, der mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Auch Rolf Suchland vom Arbeiter-Samariter-Bund Darmstadt-Starkenburg unterstrich mit seinen Erfahrungsberichten die positive Wirkung der Teddybären. Der ASB verteilte bereits im Jahr 2006 gestiftete Teddybären der Deutschen Teddy-Stiftung im Raum Darmstadt.

Deutschlandweit wurden seit der Gründung der Deutschen Teddystiftung mehr als 82.000 Teddybären an Kinder in Notlagen verteilt. In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 10jähriges Jubiläum. Bis dahin sollen 100.000 Teddybären verteilt sein.

Jeder Teddybär ist mit einem Rücklaufzettel ausgestattet. So erhalten wir regelmäßig einen Eindruck, bei welchem Anlass von wem ein Teddybär ausgegeben wurde und welche sehr positiven Reaktionen der Teddybär bei den Kindern und auch den Eltern der verletzten Kinder ausgelöst hat. Exemplarische Beispiele finden Sie auf unserer Homepage www.deutsche-teddy-stiftung.de

Die Deutsche Teddy-Stiftung legt sehr großen Wert auf die Feststellung, dass jede Spende oder sonstige finanzielle Unterstützung zu 100 % in den Kauf und die kos-tenlose Verteilung der Teddybären einfließt. Kooperationen mit einem deutschen Importeur und einem Logistikunternehmen unterstützen unser Vorhaben. Alle an-sonsten anfallen Kosten werden aus dem Stiftungskapital abdeckt.

Nach dem Territorialprinzip werden Teddybären in die Region Deutschland gesandt, aus der auch die Spender kommen. Damit schaffen wir absolute Transparenz.

Die Deutsche Teddy-Stiftung freut sich über das Engagement der Software AG Mit-arbeiter und bedankt sich herzlich für deren Unterstützung.

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26. Februar 2008

Darmkrebsmonat März:
Informationsveranstaltung im Marienhospital

Darmstadt - Darmstadt - Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen - und eine mit den besten Heilungschancen, vorausgesetzt, die Krankheit wird früh erkannt. Doch die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen, die die gesetzlichen Krankenkassen allen Versicherten über 55 anbieten, werden kaum genutzt: Nur zehn Prozent gehen wegen Darmkrebsvorsorge zum Arzt.

Dass sich dies ändert, dazu will das Marienhospital in Darmstadt im Darmkrebsmonat März einen Beitrag leisten. In der Klinik findet am Mittwoch, 5. März 2008, von 19 bis 21.30 Uhr ein Informationsabend statt, an dem fünf Ärzte über Diagnostik, Behandlung und Vorsorge von Darmkrebs informieren und sich den Fragen der Teilnehmer stellen.

Prof. Dr. Harald Hoensch informiert über Risikofaktoren und Prävention von Darmkrebs. Der Gastroenterologe Dr. Ulrich Ehrle referiert über Früherkennung und Diagnostik. Die chirurgische Behandlung von Darmkrebs stellt Dr. Andreas Strack vor. Dr. Georgi Kojouharoff erläutert die Chemo-Therapie. Und Dr. med. Albrecht Dörr informiert über Ergebnisse der Vorsorge- Koloskopie aus den letzten fünf Jahren.

Die Veranstaltung ist im Fortbildungsraum im fünften Stock des Marienhospitals. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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31. Januar 2008

Patientenforum im Marienhospital:
Plastische Chirurgie für Frauen und Männer

Darmstadt - Die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie für Frauen und Männer stellt der Plastische Chirurg und Facharzt für Chirurgie, Dr. Roman Fenkl, auf dem nächsten "Patientenforum im Marienhospital" am Mittwoch, 6. Februar, vor. Ein Thema wird die Augenlidchirurgie sein, mit der Schlupflider und Tränensäcke korrigiert werden können. Außerdem informiert er über Methoden zur Brustvergrößerung und -verkleinerung. Dabei geht der Arzt auch auf die plastisch- chirurgische Behandlung der Männerbrust ein.Denn viele, zumeist übergewichtige Männer leiden unter einer Brust, die der einer Frau mit Körbchengröße B ähnelt. In den meisten Fällen kann schon eine schmerzlose Fettgewebsabsaugung helfen. Diese Operationen werden ambulant durchgeführt und sind schmerzfrei.Bei der Verkleinerung und Straffung der Brust bei Frauen stellt Dr. Fenkl den "Inneren BH" aus Eigengewebe vor, bei dem die Brust mit einem Teil des Gewebes, das bei den etablierten Operationsverfahren bisher weggeschnitten wurde, von innen zusätzlich stabilisiert wird.Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Fortbildungsraum des Marienhospitals und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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25. Januar 2008

Marienhospital: Leitender Arzt im Amt bestätigt

Darmstadt - Die ärztliche Verantwortung für das Marienhospital in Darmstadt liegt auch weiterhin in den Händen von Dr. med. Manfred Klein. Die Belegarzt-Konferenz des Darmstädter Krankenhauses wählte den Frauenarzt in dieser Woche erneut für weitere drei Jahre einstimmig zum Leitenden Arzt. Auch sein Stellvertreter, der Internist und Gastroenterologe Dr. med. Ulrich Ehrle, wurde im Amt bestätigt.

Die Funktion eines Leitenden Arztes ist nicht mit der eines angestellten Chefarztes vergleichbar. Er berät die Krankenhausleitung in medizinischen Fragen und vertritt sie fachlich gegenüber Behörden und Ämtern. Außerdem verantwortet ein Leitender Arzt die Einhaltung von medizinischen sowie hygienischen Richtlinien und koordiniert die Zusammenarbeit der Belegärzte. Weisungsberechtigt gegenüber den übrigen Belegärzten, die alle neben ihrer Krankenhaustätigkeit eine Arztpraxis betreiben, ist er nicht.

Dr. Klein hatte dieses Ehrenamt vor drei Jahren von Dr. Wolfgang Kauder übernommen, der in den Ruhestand trat und heute ehrenamtlich am Marienhospital mittellose, unversicherte Patienten betreut.

Dr. Manfred Klein ist bereits seit über 25 Jahren Belegarzt am Marienhospital. 1982 hatte er sich mit einer eigenen Praxis am Ludwigsplatz in Darmstadt niedergelassen.

Hinweis an die Redaktionen:
Auf Anfrage stellen wir Ihnen gern ein Portraitfoto von Dr. Klein zur Verfügung.

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14. Dezember 2007

Marienhospital ehrt Mitarbeiterinnen

Darmstadt - Auf der Weihnachtsfeier des Marienhospitals haben die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker und der Leitende Arzt Dr. Manfred Klein gestern (13.) insgesamt 19 langjährige Mitarbeiterinnen geehrt. Die Pflegedienstleiterin Annette Becker arbeitet bereits 40 Jahre in caritativen Einrichtungen in Hessen und wurde dafür mit der goldenen Ehrennadel des Caritasverbandes geehrt. Seit 25 Jahren im Marienhospital arbeiten Rosemarie Büttner (Leiterin des Operationsdienstes), Heidrun Wetzel (Krankenschwester), Maria Schanz (Krankenpflegehelferin), Dorothea Franica (stellvertretende Stationsleiterin auf Station 1) und Beate Ochs (Leiterin der Neugeborenenabteilung). Dafür wurden sie ebenfalls mit der goldenen Ehrennadel des Caritasverbandes ausgezeichnet.

Für ihre 15-jährige Tätigkeit erhielten Erlinda Buenaventura-Hofmann (Krankenschwester), Fanny Doose (stellvertretende Stationsleiterin auf Station 2), Radmila Kireska (Schwesternhelferin), Angela Moenich- Willand, Sabine Ruhwald, Zdravka Martinovic, Ute König, Stephanie Wagner (alle Krankenschwestern), Edith Marmulla, Beate Pleil, Kerstin Quirmbach (alle Kinderkrankenschwestern), Elvira Dabit (Mitarbeiterin in der Verwaltung und Sekretariat) und Hedwig John (Hebamme) die silberne Ehrennadel des Caritasverbandes

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3. Dezember 2007

Marienhospital als ökologisches Krankenhaus ausgezeichnet

Darmstadt - "Krankenhaus im Zeichen der Ökologie" - so darf sich ab sofort das Marienhospital in Darmstadt nennen. Heute (3.) konnte die Klinikleiterin Schwester Liberata Ricker das Zertifikat von Landrat Alfred Jakoubek bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt entgegen nehmen. "Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Die Arbeitssicherheit unserer Mitarbeiter und der Umweltschutz liegen uns sehr am Herzen", sagte Schwester Liberata.

Das Marienhospital hatte ein Jahr lang mit neun anderen Unternehmen am Programm Ökoprofit der Region Starkenburg teilgenommen. Ziel war es, ökologisch zu arbeiten und trotzdem den Profit zu erhöhen. Mit Hilfe von Umweltberatern konnte die Klinik in den Bereichen Abfall, Gefahrstofflagerung und Energie entscheidende Verbesserungen auf den Weg bringen.

Eine vierköpfige Zertifizierungskommission aus Vertretern des Regierungspräsidiums, der Region Starkenburg, der IHK Darmstadt sowie der Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement (Arqum GmbH) hatte das Marienhospital im November genau unter die Lupe genommen. Dabei stand vor allem die Arbeitssicherheit im Mittelpunkt. Begutachtet wurden unter anderem die Handhabung und Lagerung von Gefahrstoffen sowie der Umgang mit Biostoffen.

Auch im Bereich Umweltschutz hat das Marienhospital einige Abläufe verbessert: Für die optimale Mülltrennung wurden ein größerer Papierpresscontainer sowie ein Glascontainer angeschafft. Außerdem wurde der Verbrauch von Wasser und Strom reduziert: Durch den Einbau einer permanentmagnetischen Wasseraufbereitungsanlage können jährlich etwa 20.000 Euro eingespart werden. Mit der neuen Kompensationsanlage zur Reduzierung des Blindstroms können pro Jahr weitere 10.000 Euro gespart werden.

Das Programm ÖKOPROFIT umfasste Workshops in den einzelnen Unternehmen, um am praktischen Beispiel mögliche Einsparpotenziale aufzuzeigen. Umweltberater sind bei Ortsbesichtigungen auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen eingegangen und haben geprüft, ob die Lösungsvorschläge tatsächlich in dem jeweiligen Betrieb realisierbar sind.

Rückfragen an:
Postina Public Relations,
Telefon 06257/507990, E-Mail office@postina-pr.de


28. November 2007

Marienhospital bietet Raum zur Präsentation einer Weihnachtskrippe

Darmstadt - Im Marienhospital ist immer noch Platz zum Präsentieren einer Weihnachtskrippe vorhanden.

Wenn Sie eine besonders schöne und interessante Weihnachtskrippe besitzen und möchten, dass auch andere sich daran erfreuen können, dann stellen wir Ihnen für die Präsentation gerne einen Raum zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihren Anruf.

Kontakt: Marienhospital Darmstadt
Schwester Liberata
Martinspfad 72
64285 Darmstadt
06151- 4060


31. August 2007

Die tausendste Geburt dieses Jahres im Marienhospital

Darmstadt - Am 30.August um 4:07 Uhr erblickte das tausendste Baby des Jahres 2007 im Marienhospital das Licht der Welt. Marc Tezak war bei der Geburt 4360 g schwer und 57cm groß.

Die Krankenhausdirektorin Sr.Liberata Ricker gratulierte der Mutter recht herzlich.

Bilder:  Mutter und Kind    Sr. Liberata Ricker, Mutter und Kind


Darmstadt, 28.August 2007

Einladung zur Fortbildung für Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern

In Zusammenarbeit mit dem Marienhospital in Darmstadt lädt Milupa herzlich zu einer Fortbildung für Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern ein.

Datum:25. Oktober 2007
Ort:Marienhospital
 Martinspfad 72
 64285 Darmstadt
Organisation:Milupa GmbH
 Ernst Hilscher
 Tel.: 06144-31757
 Fax: 06144-925195
 E-Mail: ernst.hilscher@milupa.de
Teilnehmergebühr:10.- €
SponsorenMilupa GmbH
 Deutsche Homöopathie - Union
 Hans Karrer GmbH
 Dermatologie,
 Fa. Avent
 HIS Hebammen - Info - Service

10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 Uhr
Infektionen in der Schwangerschaft
Prof. Dr. Frank Louwen Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Klinikum der J. W. Goethe Universität, Frankfurt am Main

11:15 Uhr
Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit
Frau Dr. med. Charlotte Keller Fachärztin für Allgemeinmedizin Ernährungsbeauftragte Ärztin

12:15 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Leitsymptome bei Neugeborenen mit angeborenen Herzfehlern und ihre Diagnosestellung
Dr. med. Elmo Feil Kinderarzt-Kinderkardiologe, Darmstadt

14:30 Uhr
Prebiotics - Für eine gesunde Entwicklung der Abwehrkräfte im Säuglingsalter
Dipl. oec. troph. Juliane Presch Wissenschaftlicher Außendienst, Milupa

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:30 Uhr
Homöopathie in der Schwangerschaft und Geburtshilfe
Dr. Markus Wiesenauer, Weinstadt

Ende der Veranstaltung gegen 16:30 Uhr

Das Informationsblatt zur Fortbildung kann hier (1.73 mb, pdf) heruntergeladen werden.