Pressespiegel

Darmstadt, 13.08.2008

(Darmstädter Echo)

Leserbrief:
Bericht und Kommentar zu "Parkplätze statt Kleingärten" im DE vom 12.8.2008, Seite 9

Gemäß einem Bebauungsplan, der in den Jahren 1972 bis 1975 aufgestellt wurde, sollen nun nach über 30 Jahren Kleingärten für Parkplätze geopfert werden- ohne noch mal über intelligentere Lösungen nachzudenken. Der Kommentar hierzu von Anette Wannemacher-Saal gibt mir den Glauben an die Vernunft des Menschen zurück!

Sie hat den Vorschlag einer Tiefgarage gemacht. Den kann man natürlich wegen Lärmbelästigung in der Bauphase abtun, aber besser als der jetzige Plan ist er allemal.

Einem unbefangenem, allerdings in Bebauungsplänen unerfahrenem Menschen füllt sofort als billigere Lösung die Erweiterung des Waldparkplatzes jenseits der Klappacherstrasse in der Nähe des Polizeipräsidiums in Richtung der Sandflächen ein. Das ist einfach und billig zu machen und zerstört weniger Natur.

Ich hoffe auf unkonventionelles, kreatives Denken!
Prof. Dr.- Ing. Dr. h. c. Willmut Zschunke


Darmstadt, 05.01.2008

(Arheiliger Post)

Siedlergemeinschaft unterstützt Baby Screening Programm

Bei ihrer Weihnachtsfeier überreichte die Siedlergemeinschaft "Auf der Hardt" einen Scheck in der Höhe von 1000 Euro an die Klinikleiterin des Maricnhospitals, Schwester Liberata Ricker.

Dieses Geld ist eine Spende aus den Erlösen des Straßenfestes der Siedlergemeinschaft. Es soll für das Baby Screening Programm der Klinik verwendet werden. Die Siedlergemeinschaft "Auf der Hardt" unterstützt damit das Pilotprojekt zur Früherkennung angeborener Herzfehler bei Neugeborenen. Das dafür erforderliche Farbdoppler-Echokardiografie-Gerät im Wert von 60.000 Euro wurde von dem Kinderkardiologen Dr. Elmo Feil angeschafft. Die Untersuchungen übernimmt das Belegkrankenhaus in Trägerschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung Mainz e.V.. Die Untersuchungskosten pro Kind betragen rund 80 Euro. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse leider noch nicht übernommen. Sie müssen erst noch von der Wirksamkeit des Programms überzeugt werden. Wie Schwester Liberata Ricker erläuterte, werden in der Klinik Marienhospital im Jahr bis zu 1.500 Kinder geboren. Studien zeigen, dass etwa jedes 100. Kind von einer angeborenen Herz- oder Gefäßmißbildung betroffen ist. Diese können dann dank dieser Vorsorgeuntersuchung einer weiteren Behandlung zugeführt werden.

Schlimme Folgen können auf diese Weise beseitigt oder gemindert werden. Mit der Spende der Siedlergemeinschaft können nur wenige Neugeborene untersucht werden. Trotzdem zeigte sich Schwester Liberata Ricker sehr erfreut und bedankte sich recht herzlich für die Spende.


Darmstadt, 02.01.2008

(Darmstädter Echo)

1511 Geburten im Marienhospital

Rekord - Klinik meldet: 2007 kamen dort so viele Babys wie noch nie auf die Welt

Darmstadts Marienhospital bricht seine Rekorde: Kurz vor Sylvester zählte die nach eigenen Angaben führende Geburtsklinik Südhessens die 1500. Geburt des Jahres 2007. Lasse heißt der Junge, den Antje Loring am 29. Dezember um 2.42 Uhr mit Hilfe der Hebamme Vehonna Amreihn und der Frauenärztin Jessica Helfmann zur Welt brachte: 50 Zentimeter groß ist er; 3200 Gramm schwer und gesund.
Bis zum Jahreswechsel stieg die Geburtenzahl sogar noch an: auf 1506 neue Geburten. Da einige Frauen Zwillinge zur Welt brachten, freut sich Krankenhaushausleiterin Schwester Liberata Ricker im Jahr 2007 über insgesamt 1511 Neugeborene: "So viele Kinder hatten wir noch nie:" Schon ein Jahr zuvor sah sie Grund zur Freude: Für das Jahr 2006 weist die Statistik des Marienhospitals 1320 Geburten aus.
"Aus heutiger Sicht relativiert sich dieses stolze Ergebnis natürlich ein wenig", sagt die Oberin des Marienhospitals. net


Darmstadt, 24.12.2007

(Darmstädter Echo)

Mit Emma und Elias wird das Glück greifbar

Kinder-Auf der Neugeborenenstation im Marienhospital sorgen Kinder dafür, dass schlechte Laune keine Chance hat - "Jedes Baby ist ein kleines Wunder"

von Annnette Wannemacher-Saal

Das Glück ist 54 Zentimeter groß und liegt in dunkelgrünem Stoff auf einem großen Kissen. Schwarz sind die Haare, groß und dunkel die Augen, der Mund ist klitzeklein. Für Nicole und Thomas Beilstein bedeutet dieses kleine Wunderwesen Glück. Emma, zwei Tage und etwa sieben Pfund schwer. "Wir sind so glücklich und dankbar", sagt Vater Thomas nur. "Alles ging ganz schnell, und alle sind gesund."

Er weiß, dass dies etwas Besonderes ist. Bei Noah, der neun Jahre alt und Emmas großer Bruder ist, lief es nicht so reibungslos. Da kam die damals 27 Jahre alte Mutter nach der Geburt mit Gebärmutterhalsriss in den Operationssaal. "Das war heftig", erinnert sich Thomas Beilstein. Noah erinnert sich natürlich nicht. Aber über Glück mag er auch etwas sagen.

Glück ist für ihn, wenn er beim Sport gut ist, beim Reitturnier etwa auf einem der vorderen Plätze landet. Und Emma? Macht ihn seine kleine Schwester nicht auch glücklich? "Naja, erst mal war das nicht so toll", gibt der Drittklässler zu. Als er von den Eltern erfuhr, dass ein Geschwisterkind unterwegs ist, da habe er gedacht: Muss das sein? Jetzt aber, da Noah mit Emma auf Mutters Krankenhausbett im Marienlhospital liegt und mit seiner Nase zärtlich ihr Gesicht berührt, schaut er alles andere als unglücklich aus. Eher stolz ist er, der große Bruder. "Mal sehen", sagt er und lacht. Sein strahlendes Gesicht spricht Bände.

Das tut es auch bei Kay Humber, der ein paar Türen nebenan am Bett seiner Frau Jessica sitzt und ebenfalls strahlt. Die Frage, was für ihn Glück bedeutet, beantwortet er in dem er behutsam den linken Arm hebt, auf dem Elias ruht. "Hier, das. Das ist Glück." Elias niest und umfasst ganz fest mit seinen winzigen Händchen einen Finger des Vaters. "Der hatte von Anfang an ganz viel Kraft", sagt der Zweiunddreißigjährige stolz und schaut seine Frau an. Das Glück, stellt er fest, "ist jetzt greifbar."

"Man kommt irgendwie an"

Sie strahlt ebenso. "Seit Elias da ist, hab' ich das Gefühl, dass ich weiß, was Glück ist", sagt sie und lacht. Klar, bei der Hochzeit seien sie auch glücklich gewesen. "Aber das war etwas ganz anderes." Jetzt, da Elias auf der Welt ist, da hätten sie beide sofort gespürt. "Das ist also richtiges Glück, man kommt irgendwie an", sagt Jessica. "Genau", sagt Kay und verlagert sein 52 Zentimeter großes Bübchen. Er legt ihn über die Schulter, der Kleine quäkt, die Mutter lächelt. Stolz ist sie, dass sie nun eine richtige Familie sind. "Das ist doch das größte Glück, oder?" Nicht, dass sie beide keine Familie hätten. "Mit Elias aber sind wir jetzt zu einer eigenen geworden." Auch wenn die Beilsteins mit Noah schon eine Familie waren, empfinden sie mit Emma ähnlich: "Wir sind jetzt ein Quartett. Ein Kleeblatt. Und das ist ja auch das Symbol für Glück", sagt der vierzigjährige Thomas.

Doch auch wer nicht gerade Vater oder Mutter geworden ist, empfindet Glück auf der Neugeborenenstation des Hospitals. Da ist der Frauenarzt Wolfgang Cikrit, seit über 30 Jahren bei mehreren tausend Geburten dabei. "Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn ein Kind auf die Welt kommt, und immer wieder ein großes Glück", sagt er. Das sieht Schwester Liberata genauso. "Jedes Baby ist ein kleines Wunder", sagt die Leiterin des Marienhospitals. Und ein neu geborenes Baby auf dem Arm zu halten - das bedeute für sie Glück.

Selbst wenn man mal schlecht drauf sei, haben negative Gefühle auf einer Neugeborenenstation keine Chance, lacht Schwester Katharina. "Hier umgibt einen so viel Freude, man schaut in so viele strahlende Gesichter." Und für ihre Kollegin, die philippinische Schwester Erlinda, bedeutet Glück, dass sie mit den Müttern fühlen und deren Freude über die Neugeborenen teilen darf.

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Darmstadt, 14.07.2007

(Darmstädter Echo)

Der siebte Tag danach: Das Baby vom 7.7.2007

Julian Krebs (heute 7 Tage alt): Am vergangenen Samstag kam er um 5.43 Uhr in Darmstadts Marienhospital zur Welt. Und schaffte somit das kuriose Datum 7. 7. 2007 in seiner Geburtsurkunde. Nach dieser Zeitung (Ausgabe vom Montag) berichteten auch mehrere Fernsehsender über den Knaben, der seine Augen vor den Kamera-Augen freilich noch fest geschlossen hielt.

Anruf am Freitag bei den Eltern Birgit (31) und Michael (30) Krebs. Wie geht's dem Siebener-Burschen denn so - kurz vorm siebten Tag seiner Entbindung? Die Mama lacht: "Prima. Ich habe ihm gerade die Brust gegeben." Was im Gespräch zur heiteren Feststellung führt, dass der Muttermilch-Trinker Julian noch nicht weiß, was für ein Schnapszahl-Datum in seinem späteren Personalausweis prangen wird.

Was die Eltern ebenfalls amüsiert: Julian heißt nicht nur Krebs - er kam auch im Sternzeichen Krebs zur Welt. Weshalb sie sich überlegen, seinen Vornamen gedehnt auszusprechen: Juli-an. Juli für den Monat. Und -an als Kürzel für lateinisch annum (Jahr). In dem der Herr die zufällige Siebener-Folge zuließ.

Im Marienhospital ist die Begeisterung über den lieben kleinen Kerl auch heute noch nicht abgeebbt. Hebamme Eva-Marie Baillé (42) führt stetiges Frohlocken in der Stimme. Gynäkologe Ulf Brandes (45) freut sich so sehr, als sei er selbst der Vater. Er hatte schon mal einen Datum-Triumph: "Am 3. 3. 2003 kam bei uns das dritte Baby mit einem Gewicht von 3333 Gramm zu Welt." Oder ist das eher eine verlängerte Geschichte aus 2001er Nacht?

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Schlafe, mein Prinzchen, schlaf: Julian Krebs ist das erste Kind, das vor sieben Tagen in Darmstadt unterm Datum 7. 7. 2007 geboren wurde. Bei der Wahl seiner Eltern war er schlau: Mutter Birgit (31) ist Controllerin bei einem Darmstädter Großunternehmen - kann dem Filius also auch Selbstkontrolle beibringen. Vater Michael (30) unterrichtet als Grundschullehrer - hat folglich jede Menge frühes Wissen für Julian parat. FOTO: CLAUS VÖLKER


Darmstadt, 09.07.2007

(Darmstädter Echo)

Marienhospital - In der Nacht zum 7.7.07 wird der kleine Julian geboren - "Es war spontan"

Der 7.7.07 war nicht nur für Hochzeitspaare ein wichtiges Datum. Sondern auch für Julian Krebs. Und er wird es lebenslang bleiben -denn dies ist der Geburtstag des Knaben. In der Nacht zum Samstag kam er im Marienhospital zur Welt - und zwar als 777. Baby, das dort im diesem Jahr geboren wurde. Noch am gestrigen Sonntag war dem Personal des Krankenhauses die Riesenfreude über den Zahlenclou anzumerken - und natürlich über das gesunde Baby.

"Die Eltern, Birgit und Michael Krebs, kamen am Freitag um 23 Uhr uns", sprudelte es gestern aus Hebamme Eva-Maria Baillé heraus, "Voll die netten Leute. Ja, und um 5.43 Uhr war Julian da. Superschnell für eine Erstgeburt. Und total spontan, also nichts mit Kaiserschnitt." Gynäkologe Ulf Brandes assistierte - sofern dies nötig war, denn der Bericht der Hebamme klang so, als sei da nicht viel zu tun gewesen.

Julian schien es etwas eilig gehabt zu haben. Denn er ist nur 49 Zentimeter hoch und erschien mit einem Gewicht von 2630 Gramm, früher war das mal normal, heute gilt es als wenig"
ono


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